Kind haut in 10 Minuten 2.500 US-Dollar für In-App-Käufe auf den Kopf

inappkaufkind

In vielen mobilen Spielen gibt es mittlerweile In-App-Kaufmöglichkeiten. Dieses 5 Jahre alte Kind hat es geschafft, in nur 10 Minuten damit 2.500 US-Dollar auszugeben.

Danny Kitchen spielt für sein Leben gerne Zombie v. Ninja. Das Game ist zwar kostenlos über den iTunes App Store erhältlich. Damit es Danny auf dem iPad herunterladen konnte, fragte er seine Eltern. Sie tippten das Passwort ein.

Danny kreiste dann komplett aus und kaufte haufenweise 100 US-Dollar teure Addons und Waffen. Die Kreditkarte seiner Mutter lief blass an. Danny hat nun iPad-Verbot.

Apple erfuhr von der Geschichte und erstattete das Geld. Es wäre aber besser, wenn es solche Spiele, die sich direkt an Kinder richten und mit teuren Addons werben, gar nicht geben würde.

[Via BBC, gizmodo.com]

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  1. echt ganz interessant.

    möpse werden rigide gestrichen, aber subtile betrügereien zugelassen.

    wenigstens haben sie (Apple) das geld erstattet.

    1. Was denn für Betrügereien? Schon vor dem Download kann man in der Beschreibung der App alle In App Käufe und ihre Preise einsehen. Und selbst beim Kauf in der App wird der Preis angezeigt, und man wird extra noch mal gefragt(in einem extra Popup), ob man es wirklich kaufen will. Hier liegt eindeutig der Fehler bei den Eltern.

      1. du findest es also nicht zweifelhaft, das man für ein SPIEL addons für 100$ kaufen kann- und das 25x hintereinander?

        jaja, wir sind ALLE mündige erwachsene die wissen was sie machen.

      2. Das finde ich auch nicht in Ordnung, gar keine Frage. Aber es ist weder versteckt, noch unzulässig, wie es hier behauptet wird. Nur darum geht es.

    1. Nene das ist kein Scherz. Ich habe letztens auf meinem Handy auf der Couch ein lustiges Spiel gespielt und dachte mir ich gebe mal den Euro aus, um mir ein bisschen Spielgeld zu holen .. Aus Interesse habe ich das “Maxi-Paket” angeschaut .. 69,99€ .. und nicht einmal damit hätte ich alle Levels/Upgrades etc. freischalten können =D

  2. Funktioniert ähnlich wie bei Rauschgift- Dealer.
    Vorab werden Gratis- Rationen „Rauschgift“ an Kinder bzw. Jugendlichen verteilt.
    Wenn die Opfer auf den “Geschmack” gekommen sind / bzw. mehr wollen,
    muss es teuer bezahlt werden. Woher das Geld kommt ist dem Dealer egal.
    -
    ABER,
    dürfen in USA- Geschäfte mit nicht voll-mündigen Kinder durchgeführt werden, wenn diese die Taschengeldschwelle überschreiten ?
    -
    Möglicherweise hat Apple nur deshalb die 2500 $ erstattet, weil der Deal sittenwidrig und ungesetzlich war …
    Um vorzubeugen, dass im Falle einer Erstattungs-Klage, möglicherweise das gesamte Profit- Modell verboten worden wäre. WAS AUCH (besonders für Kinderprodukte) RICHTIG WÄRE !

  3. PS: Dieser Fall ist ausnahmsweise in die Medien geraten, und wurde öffentlich publik.
    Aber wie viele Tausende ähnliche Fälle, werden nicht öffentlich, und werden eiskalt abkassiert ?
    Rechnet es mal hoch hoch…

    1. Ja wie soll man das jetzt hochrechnen? Anhand welcher Daten?

      Ich versuchs mal:

      Also da sämtliche Newsportale auf permanenter Suche nach klickträchtigen Apple-Schlagzeilen sind, und man mit so einer Geschichte (egal ob wahr oder nicht) SOFORT in die Presse kommt… Und da man für In-App-Käufe eigentlich ein Apple-ID-Passwort braucht… es also einer dummen Verkettung eigener Dummheiten bedarf… und Apple eigentlich sehr kulant bei Erstattungen ist, also niemand Schaden nimmt, und abgesehen davon, dass man bei seinem Apple-ID-Konto Fehlkäufe monieren kann… kommt man ungefähr auf…

      moment ich rechne…. (rechnrechnrechn)

      Also ich komme auf NULL. Oder?

      1. Aber Südkoreanische Trolle rechnen anders… ;-)
        @Topic: Es gibt auch ein Tolles “Gratis-Rennspiel”, bei dem man das Topauto für ich glaube umgerechnet 90€ kaufen kann, bzw. muss. Weil in Spielereignissen braucht man ungefähr 80 Jahre um das zu erwirtschaften. Dafür könnte sich mein Leben als zu kurz erweisen… Wenn man sich mal überlegt, dass Ein Vollpreis Konsolenspiel nicht so viel kostet und dieses eine Topauto natürlich nicht das einzige ist, was es in dem Game zu erwerben gibt, kann man nur erahnen wie sich die Entwickler da die Taschen voll machen. Das es auch anders geht und man dennoch kommerziellen Erfolg haben kann, zeigen hingegen andere Games.

      1. als anfang der 90er die 0190 service nummern auf den markt kamen hat die Telekom auch nix gemacht damit betrügereien damit unterbunden werden.

        der grund lag darin, das die Telekom die HÄLFTE aller gebühren mit kassiert hat.

        das war ein millionengeschäft.

  4. @Sell

    Mir ist klar, das fakten beim trollen hinderlich sind, aber Apple ist nunmal unglaublich unkompliziert, wenn es um Rückerstattungen geht. Selbst bei selbst verschuldeten fällen habe ich es noch nie erlebt, dass Apple auch nur nachfragt. Begründete Anfragen werden meiner Erfahrung nach IMMER rückerstattet.
    Scheint dich echt zu wurmen, dass dies bei der Konkurenz nicht so einfach geht, was?

  5. Wie siehts eigentlich aus mit Hacks aus?
    Kann man Belangt werden?
    Weil eigentlich ist es keine Raubkopie
    Sondern nur eine Änderung einer Zahl im Code einer freien app

  6. Selbst schuld, wenn man nicht aufpasst. In den Einstellungen unter Einschränkungen kann man In App Käufe deaktivieren, und das ist zusätzlich noch mit einem 4-stelligen Code gesichert. Wer das nicht macht, der braucht sich nicht wundern, beosnders nicht, wenn er sein iOS Gerät einem Kind in die Hand drückt. Ebenso kann man teure Werbung und Abo Fallen verhindern. Man braucht dazu bloss bei seinem Provider anrufen, und Drittanbieter sperren lassen. Aber wenn man das nicht weiß…

  7. Und noch einfacher…….einfach keine iTunes-Zahlung mit Kreditkarte oder Click and Buy einrichten.
    Wenn man etwas kaufen möchte, dann kann man sich ja diese Gutschrift-Karten kaufen und dann in dem Rahmen der Gutschrift einkaufen ;-)
    Damit wäre der ganze Kram nicht passiert ;-)

    Ich hatte auch am anfang gedacht, oh prima Click and Buy mit iTunes verknüpfen wie praktisch……..wenn ich ne App gekauft habe einfach Passwort eintippen und schon war es bezahlt und wurde später vom Konto abgebucht.
    Nur es kam die Zeit als zahlreiche iTunes Konten gehackt wurden und Plötzlich über 95€ für ne Pokerapp und In App Käufe getätigt wurden.
    Man bekam zwar eine Mail mit dem Hinweis, dass ein nicht registriertes Gerät diese Käufe getätigt hatte, mehr aber auch nicht, bis man sich erst mal, Google sei dank, die wichtigen Emailadressen besorgt hatte um den Missbrauch zu melden. verging schon ein Tag…..die Links beim Apple-Store waren totaler Mist, da war ich froh das ich eine Mail-Adresse gefunden hatte um einen Mitarbeiter direkt zu kontaktieren, so hatte ich am nächsten Tag schon die Bestätigung das die Zahlungen erstattet werden und meinem Click and Buy Konto wieder gut geschrieben wurden.

    Ende vom Lied, ich hab Click and Buy als Bezahldienst rausgeschmissen und sollte ich mal eine App kaufen wollen, dann kauf ich mir an der Tanke so ne Bezahlkarte.

    In diesem Sinne ;-)

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