6 Änderungen: So würde das Chromebook Pixel attraktiver

Es gibt Zeitgenossen, die das 1.300 US-Dollar teure Chromebook Pixel von Google verteidigen – mit Begründungen wie “es ist nicht für jeden geeignet” oder “wenn du es nicht kapierst, bist du es nicht wert”. Mag sein, dass wir es nicht kapieren. Aber wir haben ein paar Vorschläge es zu verbessern.

Die Qualität des Displays, die Lautsprecher und das tolle Touchpad und die Tastatur machen das Gerät eigentlich attraktiv. Aber weit geht die Liebe nicht. Wenn Google Kunden wirklich überzeugen will, das Chromebook Pixel anstelle eines MacBooks zu kaufen, dann müssen sie unserer Meinung nach die folgenden Punkte adressieren.

Googles Chromebook Pixels hat seine Probleme, aber das heißt nicht, dass das Gerätekonzept nicht rettbar wäre. Sechs potentielle Probleme könnte Google ausmerzen und das Gerät deutlich interessanter machen.

 

1. Android App-Unterstützung

original-4
Irgendwie scheint es, als wäre die Entwicklermannschaft von Chrome OS und Android miteinander nie vorgestellt worden. Das Notebook wäre deutlich cooler, wenn Android-Apps darauf laufen würde. Das würde nicht nur die Zahl der verfügbaren Apps deutlich erhöhen, sondern Pixel-Benutzer könnten mit dem Notebook auch viel besser offline arbeiten. Android-App-Unterstützung würde auch dem Touchscreen besser stehen, der beim Chromebook Pixel dabei ist. Müssten deshalb beide Plattformen miteinander verschmelzen? Vielleicht – aber wäre das wirklich so schlimm?

 

2. Tegra 4-Prozessor für mehr Power

original-5
Natürlich hat Google den Intel Core i5 Prozessor ins Chromebook Pixel eigebaut, weil so der Bildschirm mit seinen 2560 x 1700 Pixeln besser versorgt wird. Auch das MacBook Pro mit Retina Display verwendet einen Core i5 mit Intels Grafiklösung HD 4000. Das MacBook Pro ist mit einem 74-Wattstunden-Akku ausgerüstet, während beim Chromebook Pixel ein 59-Wattstunden-Akku eingebaut ist. In unseren Versuchen haben wir einen großen Laufzeit-Unterschied feststellen können.
Beim MacBook waren es 7 Stunden und 38 Minuten während es beim Pixel 3:54 Stunden waren. Ein Wechsel zu Nvidias energieeffizienten Tegra 4 Prozessor würde es Google vermutlich ermöglichen, eine deutlich längere Akkulaufzeit herauschlagen.

 

3. Mobilfunk nahtlos integrieren

Wer das 4G-Chromebook (1.450 US-Dollar) kauft, dem wird etwas seltsames auffallen. Wenn man die LTE-Verbindung nutzen will, muss man in den Einstellungen manuell das WLAN abschalten. Warum bloß? Eigentlich sollte das doch nahtlos ineinander übergehen. Nun – und außerdem dauert es recht lange, wenn der Rechner aus dem Sleep-Modus wieder eine LTE-Verbindung aufbauen soll – bis zu 30 Sekunden.

4. Abnehmbarer Bildschirm

original-6
Wer 1.300 US-Dollar ausgibt, um ein Touchscreen-Notebook zu erstehen, der sollte doch die Möglichkeit haben, den Bildschirm abnehmen oder zumindest voll umklappen zu können, um das Gerät als eine Art Tablet nutzen zu können. Das Lenovo IdeaPad Yoga verfolgt in dieser Hinsicht einen guten ansatz. Dabei wird einfach der Bildschirm nach hinten übergeklappt.
Beim HP Envy X2 und dem Samsung Ativ Smart PC lässt sich gar der Bildschirm komplett annehmen. Wenn Google einen Weg findet, Android und Chrome OS miteinander zu verbinden, dann wäre ein Pixel-Transformer eine ziemlich geniale Sache.

5. Zoom-Spreizgesten aktivieren

original-7
Vielleicht hat Google einfach Sorge, ein Apple-Patent zu verletzen – aber aus irgend einem Grund funktioniert das Spreizgesten-Feature, mit dem gezoomt wird, beim Chromebook bei vielen Webseiten aus dem Stand heraus nicht. Man kann es aber einfach aktivieren: In der Adresszeile des Browsers gibt man “chrome://flasgs” ein und sucht dann den Eintrag “enable pinch scale” aus. Nach einem Neustart funktioniert das Ganze. So etwas sollte standardmäßig aktiviert sein. Leider funktioniert die Geste mit dem ansonsten sehr coolen Glas-Touchpad fast nirgends sondern nur auf dem Touchscreen.

 

6. Mehr Speicher

original-8
Beim Kauf eines Chromebook Pixel erhält der Kunde 3 Jahre lang einen kostenlosen Cloudspeicher dazu – mit einem SPeichervolumen von einem TByte. Das ist natürlich sehr viel für Dateien, Musik, Fotos und auch VIdeos. Aber bei Apps sieht die Geschichte anders aus. Wenn man zum Beispiel das Spiel “Bastion” startet, wird es jedesmal wieder herunter geladen – 41 MByte sind das jeweils. Was nutzt dann die 8-Sekunden-Bootzeit und das Feature Instant Resume, wenn man so lange warten muss, bis ein Spiel startet? Mehr Spiele und Apps, die offline funktionieren und die Erhöhung des Standardspeichers von 32 auf 64 GByte (oder 128 GByte wie bei vielen anderen Ultrabooks) wäre doch sicherlich möglich.

[Via gizmodo.com, Laptop Mag]

Das könnte Dich auch interessieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

(*)

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

4 Antworten auf 6 Änderungen: So würde das Chromebook Pixel attraktiver

  1. a 03 Mrz 2013, 13:59

    Und jetzt mecker nochmal jemand über die Preise von Apple :D :D

    So ists einfach, Qualität kostet halt

  2. kata 03 Mrz 2013, 15:43

    schreibt doch lieber mal einen artikel über “6 änderungen: So würde Gizmodo attraktiver werden”

    • Schrottwerfer 03 Mrz 2013, 15:59

      Ja!
      1. Vollständige Sätze in Überschriften
      2. Alles was älter als drei Tage bei Redit oder Slashdot ist, darf nicht als Neuigkeit behandelt werden.

  3. Netsurfer912 04 Mrz 2013, 7:04

    Der Bildschirm ist doch abnehmbar (: