Die Cloud im Griff: 10 Tricks für die Dropbox

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Dropbox ist ein unabhängiger Datei-Synchronisierungdienst den Apple einmal versuchte zu kaufen. Mittlerweile verwenden 100 Millionen Nutzer den Cloudspeicher - und dafür gibt es gute Gründe. Wir haben 10 Tipps zusammengestellt, mit denen ihr noch mehr aus dem Dienst herausholen könnt.

Einer der Hauptvorteile von Dropbox ist fast selbsterklärende Funktionsweise. Man installiert es einmal und muss sich dann nicht mehr darum kümmern. Wer sich jedoch etwas mehr mit dem Dienst beschäftigt, kann noch mehr aus ihm herausholen als es auf den ersten Blick scheint.

1. Mehr Speicher

Kostenlos gibt es bei Dropbox 2 GByte Speicher. Aber für jeden Freund, den ihr erfolgreich zur Anmeldung bei Dropbox überzeugt, gibt es weitere 500 MByte. Für einen einfachen Tweet gibt es einmalig 125 MByte.

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Wer mehr Speicher braucht, kann ihn sich kaufen oder in den offiziellen Foren von Dropbox schauen, ob es nicht wieder einmal einen Betatest oder Wettbewerbe gibt, bei dem man teilnehmen kann. Als Belohnung gibt es häufig noch mehr kostenlosen Speicher.

2. iTunes-Bibliothek synchron halten

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Vermutlich braucht man für die Synchronisation der eigenen iTunes-Mediathek einen Pro-Account bei Dropbox. So lässt sich die Bibliothek aber bequem zwischen mehreren Rechnern synchron halten – zum Beispiel zu Hause und auf Arbeit. Das bedeutet, dass eure Playliste und die Musik immer dabei ist. Man muss die Mediathek nur in den Dropbox-Ordner verschieben und iTunes auf diesen Speicherort hinweisen. Das geht so: Unter Windows drückt man beim iTunes-Start die Umschalttaste und beim Mac die ALT-Taste. Wenn die Bibliothek dann bei Dropbox synchronisiert wird gibt es nur eines zu bedenken: Man sollte immer nur ein iTunes gleichzeitig darauf zugreifen lassen, sonst kann es Sync-Probleme geben.

3. Gelöschte Dateien wiederherstellen

Dropbox hebt eure vermeintlich gelöschten Daten 30 Tage lang auf. Im Falle eines Unglücks kann man sie wieder herstellen. In der Weboberfläche ist das der Punkt “Show deleted files”. Mit einem Rechtsklick kann man einzelne Dateien mit “restore” aus dem Hades zurück holen.

4. Smartphone-Fotos automatisch in die Cloud stellen

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Die Dropox-Apps für iOS und Android verfügen über eine Funktion, mit der die Fotos und Videos auf dem Gerät automatisch
in den Cloudspeicher kopiert werden können. Das klappt vollautomatisch, wenn die Funktion aktiviert wurde. Wer will, kann natürlich einstellen, dass ein Upload nur bei WLAN-Verbindungen und nicht im UTMS-Betrieb stattfindet.

Die Synchronisation hat den Vorteil, dass man die Fotos und Videos auf dem Smartphone (oder Tablet) dann auch wieder löschen kann und den Speicherplatz zurückgewinnt. Auch der Desktop-Client kann übrigens Foto-Inhalte von Speicherkarten in die Dropbox schieben, wenn ihr das wollt.

5. Zwei-Schritt Verifikation für mehr Sicherheit

Mit der Zwei-Schritt Verifikation sichert man seine Dropbox besser ab als mit nur einem einzelnen Passwort. Im August 2012 stellte Dropbox das Feature vor, das Gmail schon einige Zeit einsetzt. Man braucht dafür unbedingt ein Handy. Das macht zwar das einmalige Einrichten der Dropbox etwas komplizierter, wenn man einen neuen Rechner aufsetzt, aber die zusätzliche Sicherheit ist es wert. Die Zwei-Schritt-Verifikation wird über den “Security”-Reiter auf der Weboberfläche aktiviert. Dann kann man nur noch aus eine Kombination aus dem alten Login mit Passwort und einem SMS-Code einen neuen Rechner auf seine eigene Dropbox anmelden.

6. Große Dateien und Ordner einfach teilen

Wer mit Leuten Daten tauschen will, die kein Dropbox-Konto besitzen, muss nicht verzweifeln. Ein Rechtsklick auf der Weboberfläche oder im Dateimanager des jeweiligen Betriebssystems offenbart die Funktion “Share link”. Den Link kann man den Zielpersonen schicken. Sie haben dann Lesezugriff auf die Datei. Bei einigen Dateitypen wie PDFs, Bildern und Videos gibt es sogar eine Browser-Voransicht. Wer hingegen wirklich mit mehreren Personen Daten synchronisieren will, der muss das Shared-Folder-Feature verwenden. Es verbirgt sich unter dem “Sharing”-Link auf der Weboberfläche.

7. Backups von Facebook, Instagram und Flickr

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Die Webanwendung “If this than that” erlaubt euch nach kostenloser Anmeldung einen simplen aber wirkungsvollen Workflow einzurichten. Gemäß dem Motto: Wenn das – dann das. Das geht kinderleicht mit wenigen Mausklicks und vollkommen ohne Programmierkenntnisse. Wenn ihr einen neuen Upload auf Instagram oder Flickr macht beziehungsweise ein Bild in Facebook verschlagwortet, dann kann “If this than that” zum Beispiel die Datei zudem noch zur Dropbox schieben. Das klappt natürlich nur, wenn ihr
IFTTT dazu autorisiert. Das geht sogar noch wesentlich genauer: Der Algorithmus kann zum Beispiel nur auf spezielle Schlagworte reagieren oder favorisierte Bilder sichern.

8. Torrents automatisch herunterladen

Mit etwas Arbeit könnt ihr euren Heimrechner zum Download von Torrents bringen, egal wo ihr euch gerade befindet. Ein Dropbox-Order für die Torrent-Dateien einrichten, die Client-Software zu Hause diesen Ordner überwachen lassen und schon werden die Torrent-Links, die ihr in den Ordner werft, automatisch gezogen. Wenn ihr wieder zuhause seid, steht die dahinterliegende Datei schon bereit.

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9. Selektive Synchronisation

Ganz zu Anfang des Dropbox-Hypes war die nur teilweise Synchronisation ein ganz großer Wunsch vieler Anwender. Nun gibt es diese Funktion – in den Einstellungen der Weboberfläche lässt sich auswählen, welche Ordner die jeweiligen verbundenen Rechner nicht synchronisieren sollen. So muss kann man übrigens auch gut zwischen beruflichen und privaten Daten trennen.

10. Offline-Zugriff dank Favoriten

Wenn man in den mobilen Apps von Dropbox (iOS und Android) eine Datei als Favoriten markiert, wird sie heruntergeladen und kann auch benutzt werden, wenn ihr gerade nicht online seid. Das ist besonders auf Zugfahrten oder im Urlaub gut.

[Via gizmodo.com]

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  1. Wie benützen die Dropbox seit einiger Zeit für Fakturierung, Statistik sonstige wichtige Daten für unser Untenehmen.Hauptsächlich arbeite ich darin, Mein Mann sitzt vis a vis von mir und verwendet meist andere Dateien.
    Der dritte Nutzer ist meine Tochter, die in einem anderen Ort sitzt und hauptsächlich die Fakturierung braucht.
    Wir versuchen, nicht gleichzeitig zu in der Dropbox zu arbeiten, sollte das doch einmal passieren, gibt es Konfliktdateien, die man dann leicht löschen kann.

    Am 23.2.13 hatte ich dann aber eine Konfliktdatei aus dem PC meiner Tochter, jedoch keine zweite Datei Datei dazu. (Meine Tochter hatte Ihren PC jedoch seit 4 Tagen nicht offen!Besagte fehlerhafte Datei hatte sie überhaupt nicht offen )
    Beim Öffnen dieser Datei stellte ich fest, daß es eine Datei mit alten Daten(vor ca 1 Monat) war, der letzte Stand dieser Datei war einfach verschwunden. Ich schloss die Dropbox wieder und mein Mann öffnete sie und wir stellten fest, dass er die richtige Datei hatte. Er schloss die Dropbox wieder. Sofort aktualisierte das System und dann hatte ich wieder die richtige Datei und die falsche Konfliktdatei war verschwunden.
    Dasselbe passierte noch bei einer zweiten Datei, wo alte Daten drin waren, allerdings war es diesmal keine Konfliktdatei .
    Die gleiche Prozedur mit meinem Mann und dann war alles OK.
    In meiner Panik checkte ich dann alle meine Dateien und Statistiken, es waren alle anderen Dateien am letzten Stand.

    Ist Ihnen so etwas schon einmal untergekommen ? Es ist zwar nicht wirklich etwas passiert, aber ein Durchchecken aller Daten ist sehr zeitaufwändig und den ersten Schock, daß Daten jetzt weg sein könnten muss ich auch nicht haben und es macht mir dieser Vorfall etwas Sorge, da ich mir teilweise dynamische Arbeitsadeien aufgebaut habe, die dann nicht mehr rekonstuirbar sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Elisabeth Schöbl

    1. Haben hier eigentlich alle ADS. Die Frage war klar formuliert. Das Ausspionieren war nicht gefragt. Offenbar keine Ahnung aber mächtig Senf dazu geben.

  2. Es fehlt die Information, dass es für Europäer keine Privatsphäre gibt, wenn man Daten auf amerikanischen Servern speichert.
    V.A. Firmen sollten ihre Daten bestimmt nicht unverschlüsselt bei Dropbox ablegen

  3. Wolltsch grad sagen. und das auch noch für sensible Rechnungsdaten und dass auch noch
    in ner Mehrbenutzerkonfiguration….leute gibts….

  4. Ich benutze dropbox für die uni es ist total hilfreich alle Dateien gleichzeitig auf dem Handy sowie PC oder laptop zu haben. Und da es “nur” uni Sachen sind die ich dort hochlade ist es mir relativ egal das die scheiss amis die Daten ausspionieren gut finden Tuh ich es aber trotzdem nicht

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