Dieses Werbeschild zaubert Trinkwasser aus Luft [Video]

trinkwasserschild

Lima, Peru, ist traurigerweise auch dafür bekannt, die zweitgrößte Hauptstadt der Welt in einer Wüste zu sein. Es regnet hier sehr selten und viele der Einwohner sind gezwungen, ihr Wasser aus verdreckten Brunnen zu holen. Auf der anderen Seite liegt die Luftfeuchtigkeit hier meist um die 98 Prozent, so dass Wissenschaftler der Universidad de Ingeniería & Tecnología (UTEC) eine clevere Werbetafel designt haben, die die Feuchtigkeit der Luft nutzt und in Trinkwasser verwandelt.

Die Universität hat sich dazu mit Mayo DraftFCB zusammengetan, um die Tafel zu entwerfen, denn mal ganz im Ernst: Wer hat mehr Erfahrung darin, ein riesiges Schild zu bauen, als eine Werbeagentur? Kleiner Tipp: Die Wissenschaftler sind es wahrscheinlich eher nicht.

Eine Reihe von fünf Tanks oben in dem Turm kann bis zu 96 Liter frisch gesammelten Wassers zu jeder Zeit speichern. Die Trinkwasserreserven können am Fuß des Schilds aus einem Hahn angezapft werden. Und weil das Wasser direkt aus der Luft kommt und durch ein Filtersystem geschickt wird, ist es garantiert sauber genug zum trinken, zu jeder Zeit des Jahres. [UTEC, via Gizmodo.com]

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  1. Atmosphärische Trinkwassergeneratoren hat das Militär seit einem Jahrzehnt im Einsatz und es gehört in die Kategorie “Unwirtschaftliche Systeme”. Vor allem im Nahen Osten oder Afrika wo Trinkwasser Entzug ein Kriegsmittel ist will man nicht das die Leute davon wissen. Ich muss schmunzeln das sogar hier das als “Zauberei” angesehen wird ;) Diese generatoren die bis zu 50 000 Liter Wasser pro Tag erzeugen können werden genauso “versteckt” bleiben wie der Elektromotor oder die Solarenergie. Wens Interessiert: Thema “Privatisierung des Trinkwassers in der EU”

    1. da das verlinken in den kommentaren auf gizmodo sowieso nicht funktioniert, gib einfach bei der suchleiste “Windrad gewinnt Wasser und Strom aus der Luft” ein. diese art der wassergewinnung ist ganz und gar nicht geheim, wie der schon etwas ältere artikel zeigt.

  2. Ab Asien kosten solche “Atmosphärische Trinkwassergeneratoren” fast nicht.
    Könnten also ggf. leicht nur durch Werbung finanziert werden…
    Nach dem Prinzip der “Stadtmöblierung”, wie es z.B. Die Firma JCDecaux betreibt.
    Die Kommune / Staat stellt Platz für Werbeflächen bereit, gegen Bereitstellung und Wartung von z.B. solchen Anlagen. Ist auch in D, u.a. als Bushaltestellen- Windfang verbreitet.

  3. Ja genau Tim ich lebe hinter dem Mond, sehr Intelligent von dir. Und wo lebst du das du Elektromotor und Solarenergie hast? Da wollen wir alle Wohnen.

  4. @btssulta, ich rede vom Öl und Atomkraft Monopol ausgelöst durch das Thema Trinkwasser und Welthunger und du von einer Solarbetriebenen Wunderstadt und Spielzeugautos. Jetzt verstehe ich, Danke trotzdem für deine Meinung, und bleib nicht zu lange auf, morgen ist Schule ;)

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