Microsoft brüstet sich mit einem Mega-Outlook.com-Erfolg

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Seit gestern ist der neue Web-Mail-Dienst Outlook.com nach einer monatelangen Testphase in den Regelbetrieb übergegangen. Damit wurde Microsofts ehemaliges E-Mail-Angebot Hotmail vollständig ersetzt. Nun gehört der E-Mail-Pionier von 1996 entgültig zum alten Eisen. Doch schon sorgt das neue Angobot für ordentlich Aufruhr und präsentierte heute stolz, dass schon jetzt 20 Millionen ehemalige Gmail-Nutzer bei Outlook.com angemeldet sind.

Aktuell hat Microsofts neuer Dienst 60 Millionen User. Dazu beigetragen hat dessen millionenschwere Hetzkampagne mit dem Namen “Scroogled” gegen Googles E-Mail-Dienst. Fernsehwerbung, Onlinewerbung und sogar in Bussen und an öffentlichen Plätzen hat Microsoft gegen Gmails angebliche Spionageversuche gewettert. Dabei wirft Microsoft Google vor, seine E-Mail-Nutzer kategorisch Wort für Wort auszuspionieren, um perfekt abgestimmte Werbung zu schalten. Hört hört! Und das von dem Unternehmen, welches selber immense Sicherheitslücken bei seinem Webmail-Dienst vorzuweisen hatte.

Um dieser ganzen Werbeproblematik zumindest beim neuen Outlook.com aus dem Weg zu gehen, entschloss man sich den E-Mail-Dienst komplett werbefrei anzubieten, solange man denn 20 Euro im Jahr dafür zahlt. Zudem wird es den Standard-Account laut Windows mit bis zu 60 Prozent weniger Werbung geben, als seinen Vorgänger Hotmail.

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  1. Microsoft brüstet sich ständig mit irgendetwas: Ob Surface, Windows 8 oder Windows Phone. Mal sehen, wielange Analysten, Investoren und Anlegern diesen Zahlentricksereien Glauben schenken. Kommt mir fast genauso vor wie die gigantischen Google-Plus-Mitgliederzahlen. Mal sehen, wann diese Blasen platzen.

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