Google Glass: Die ultimative Vernetzung [Galerie]

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Mit Freunden und Familie telefonieren, Fotos machen und Videos aufnehmen, Sätze in fremde Sprachen übersetzten, Wetterdaten und Uhrzeit im Blick haben, Navigation erhalten egal wo man ist und das alles vor deinen Augen, wann du willst und ohne die Hände zu benutzen. Google möchte mit seinem Projekt Glass genau das erreichen. Die eigens dafür angelegte Website bietet viele Informationen rund um die neuen Gläser.

Die Menschheit sollte möglichst alles teilen, so ist zumindest die Philosophie von Google. Das Projekt Glass soll ein großer Schritt in diese Richtung sein, indem in naher Zukunft die Brille weit verbreitet sein soll. Dadurch wäre jedem Google-Brillenträger die Möglichkeit gegeben, jede Information an Ort und Stelle zu erhalten – quasi Siri von Apple separat fürs Auge und natürlich von Google. Somit müsste man nie mehr hilflos im Ausland umherirren in der Hoffnung, sein Ziel ohne Kommunikation zu erreichen. Der Google Translator würde in einer optimierten Version jede Frage live übersetzen. So würde die Navigation zu einem Ort viel einfacher werden oder es würde endlich gelingen am Obststand ein Kilo von irgendeinem unbekannten exotischem Gemüse zu kaufen, ohne mit den Händen wild in Richtung des Gemüses zu gestikulieren. Während eines langweiligen Meetings könnte man durch Youtube-Clips stöbern und wenn die kleine Tochter zu Hause Geburtstag hat, ist man von der Arbeit aus live dabei und schickt gleich mal ein Foto vom Geschenk nach Hause.

Für U.S-Amerikaner bietet Google aktuell an, sich für ein Beta-Glass zu bewerben. Einsendeschluss ist der 27. Februar. Gemeinsam mit Google sollen die Tester dann das Projekt Glass auf Herz und Nieren prüfen und verbessern. Der Konzern selbst schreibt, dass sie noch in einer sehr frühen Phase wären und auf die Hilfe der Bewerber angewiesen sind. Allerdings müsste dann jeder “Gewinner” 1.500 US-Dollar Vorkasse leisten, um tatsächlich in den Genuss der Gläser zu kommen.

Wer kein US-Staatsbürger ist und wem das Warten zu lange dauert, der kann jetzt schon einmal ein Auge auf die günstigeren Vuzix Smart Glasses M100 werfen, die in diesem Jahr erscheinen sollen (Website von Vuzix).

Google Glass

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Google Glass

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    1. Auch interessant, danke für Info.
      -
      Aber echte 3D „virtuelle Realität“ live, und dazu auch noch so leicht zu tragen, ist etwas anderes:
      Z.B. als „virtuelle Realität“ für 3D- Spiele, und dazu mit Kinect- Gesteninterfaces gesteuert…
      Oder als virtuelle Fahrschulen für Fahrzeuge aller Art…
      Oder als Trainings- Simulatoren für Chirurgen…
      Oder …

  1. Dürfte ich fragen wie der Vergleich zu Siri kommt? Google hat inzwischen auch eine Suchfunktion durchs Sprechen, und Infos an Ort und Stelle, dafür sollte eig Google ebenfalls bekannter sein, denn auch mit iPhone u.ä. kann man mit Google suchen und das machen sicherlich auch viele. Oder wolltet ihr unbedingt das “#Siri” haben?

  2. sowas braucht die welt nicht. keine innovation. einfach eine videobrille kleiner und stylischer gemacht.

    für das iphone gibt es schon bereits argumented reality apps.
    das sieht sowas von hässliche aus, wenn man damit auf der strasse rumrennt.
    lieber stylisches iphone aus der tasche holen…foto,video machen…fertig….

    so nicht google

    1. Nur weil ein #Siri drin ist müssen Apple-Leute kommen? Naja egal. Ich weiß garnicht was du an dem Design so schlecht findest, gut, man könnte sagen, dass es assymetrisch ist, aber das ist das iPhone auch. Ansonsten ist es auch schön schlicht gehalten. Und was Argument Reality angeht: auch soetwas gibt es bereits für Android. Und wer bitteschön sagt etwas davon, dass Google Glass nur für Filme und Bilder ist? Es gibt über den kleinen Bildschirm auch Benachrichtigungen aus ohne das ein vibrirendes oder gar klingelndes Smartphone nervt.
      Sonst noch was?

    2. Mit Google Glases ist es möglich die Umgebung zu sehen,
      und auch die projezierte Bild / Video- Inhalte.
      Es ist eine echte technische Innovation, besonders für den zivilen Markt.
      In militärischen Bereichen gab es Ähnliches schon länger.
      Die vielen möglichen Anwendungen müssen noch in der Praxis wachsen.
      -
      Und mit Videobrille ist die Umgebung verdeckt.
      Man ist defakto blind, und praktisch unbeweglich, weil man gegen Wände / Einrichtung rennt und sich verletzt.

  3. Ja das kann doch eine interessante Sache werden. Nicht umsonst erfreuen sich Head Up Displays in den vielfältigsten Varianten einer großen Beliebtheit. Das ist dann der konsequente nächste Evolutionsschritt: Klein(er), leicht(er), intelligent(er), besser ausgestattet(er?). Wenn das Ding im Sichtfeld nicht mörderisch ablenkt, probier ich das mal aus.

  4. Die Evolution dieser Technik noch weiter betrachtet,
    wird eines Tages möglich sein, Ähnliches in die Seh- Nerven einzuschleifen.
    Große Chance für Blinde…
    Augen-Prothesen mit einigen hundert Pixel Auflösung, gibt es bereits in experimentellen Stadium.

  5. Aha.. und wozu führt das dann, wenn irgendwann jeder mit jedem immer und überall vernetzt ist? Sind wir dann auf einmal viel glücklicher? Ist das Leben dann soviel einfacher als jemals zuvor und wir werden ein Leben wie im Schlaraffenland voller Erlebnisse und voller Entspannung erleben?

    Oder doch nicht? Setzt uns die ganze Technik nur unter den Druck, im Strom der Zeit unbedingt mithalten zu müssen? Werden menschen die es eben gemütlicher haben und nicht jeden Mist mit jedem teilen dann langweilig? Werden wir vielleicht im Rausch der Technik alle nur unglücklicher?

    Menschen, denkt einfach mal nach.. wollt ihr in so einer Welt wirklich leben?

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