Blackberry Z10 in der Herstellung teurer als iPhone 5

Blackberry-Z10

Die Materialanalyse des BlackBerry Z10 hat ergeben, dass das Smartphone in der Produktion geschätzt teurer ist als das iPhone 5. UBM Techinsights schreibt weiter, dass die Einzelteile des BlackBerry Z10 mit 16 GByte Speicher eine Gesamtwert von 154 Dollar hätten. Apples iPhone 5 mit 16 GByte kommt „lediglich“ auf 139,20 Dollar.

Der Touchscreen mit seiner Diagonale von 4,2 Zoll koste zusammen mit der kratzfesten Glasabdeckung 26,50 Dollar und macht damit den größten Posten aus. Der 1,5 GHz Dual-Core-Prozessor von Qualcomm koste 23,50 Dollar und die Kamera 15 Dollar. Der 16 GByte NAND-Flash-Speicher von Samsung schlägt mit 9 Dollar zu buche.

Den Experten von UBM Techinsights sind bei der Wahl der Bauteile außerdem mehrfach Parallelen zum Samsung Galaxy S III LTE aufgefallen. Dabei ist unklar, ob BlackBerry bewusst oder zufällig gleiche Halbleiter, integrierte Schaltkreise und weitere Module für ihr Z10 wählten. Wenn man jedoch den Erflog des Samsung Galaxy S III betrachtet, kann die Wahl der Bauteile durchaus als clever bezeichnet werden.

Was haltet ihr vom BlackBerry Z10? Ist es eine echte Alternative zu anderen High-End-Smartphones oder schreckt die vergleichsweise geringe Auswahl an Apps ab?

[via UBM Techinsights]

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  1. Erst neulich habe ich auf ARD eine Doku gesehen. Der Titel lautete: “Sind Apple Produkte ihr Geld wert” Am am Ende musste man sagen – auf keinen Fall. Das iPhone kostet in der Produktion in China nur 6 Euro. Materialkosten liegen bei 130 Euro. Das iPhone bekommt man hierzulande für 679 Euro. Das ist einfach wucher und die Arbeitsverhältnisse bei den Unterlieferanten in China sind katastrophal. Das musste ich einfach loswerden.

    1. Design, Konstruktion und Entwicklung sind beim reinen Materialwert natürlich nicht berücksichtigt, mal von der Entwicklung von iOS zu schweigen… mag ja sein, dass man bei Apple auch die Marke bezahlt, aber, kein anderes Gerät ist so Detailversessen geplant und konstruiiert, kein anderer Hersteller hat eine eigene Schnittstelle (Lighting) entwickelt (Sinn und Unsinn sei mal dahingestellt) Was die Apple Prozessoren betrifft bin ich mir auch nicht sicher, wieviel Eigenentwicklung dadrinsteckt.
      Ich lass mir höchstens Argumente durchgehen, dass man für Smartphones mit ähnlicher Ausstattung, u.a. grösserem Bildschirm weniger zahlt. Dafür kriegt man aber auch u.a. ein hässliches Stück Plastik (Galaxy S3)

      1. Apple mußte aber in einem Gerichtsverfahren den tatsächlichen Gewinn pro iPhone angeben. Und der lag bei 42-48% (je nach Ausstattung). Wie gesagt, da ging es um den reinen Gewinn, alle Kosten (Entwicklung, Marketing usw) wurden berücksichtigt. Nicht umsonst hat ja Apple über 130 Mrd $ an Barreserven.

    2. Was ein Produkt wert ist, ergibt sich daraus, was der Kunde zu zahlen bereit ist.

      Insofern sehe ich weder bei den hier genannten Produkten von Apple noch bei denen von Samsung diesbezüglich ein Problem – sehr vielen Menschen sind diese Produkte mindestens das wert, was die Hersteller dafür haben wollen.

      Das Problem mit den miesen Arbeitsbedingungen ist zwar in der Tat gravierend, betrifft aber so ziemlich alle Hersteller gleichermaßen.

  2. 1000 mal die gleiche Diskussion und jedes Mal wurde nicht bedacht, dass Material- und Fertigungskosten nicht das Gesamtprodukt ausmachen. Neben den geringen Stückpreisen, die erst durch entsprechend hohe Bestellmengen realisiert werden können, gibt es noch andere Faktoren wie Hard- und Softwareentwicklung mit entsprechenden Testphasen, Support & Reparatur, Lizenzkosten etc. Ganz zu schweigen von den Partnern, welche Zubehör und Apps anbieten und unter Umständen ebenfalls supportet werden möchten, damit sie sich wohl fühlen und weiter Produkte für das iPhone entwickeln wollen. Dies ist nicht zu einem geringen Anteil für den Erfolg des iPhones verantwortlich gewesen und für die meisten der User essentiell. Der Wert ist also nicht immer nur in Materialwert und Fertigungskosten aufzuwiegen.

  3. Endlich kommen mal sinnvolle Kommentare unter solche Beiträge. Klar ist es so das noch alle anderen Kosten mit dazu kommen. Außerdem wird auch immer noch ein Ersatzgerät mit eingeplant. Natürlich kommt auch immer noch der Markenpreis dazu. Zum Teil ist das bei den Plastikhandys von Samsung aber noch schlimmer, und die haben zum Beispiel nicht so viele Samsung Stores die bezahlt werden müssen, um nur ein Beispiel zu nennen…

  4. diese Diskussion um den Materialwert ist einfach nur lästig und hinterwäldlerisch, man fühlt sich echt genötigt 4 wertvolle Minuten seines Lebens zu opfern, nur um zu antworten.

  5. Also aus einem Eimer Sand kann man das Glas und Silizium für ca. 120 iPhones zusammenschmelzen. Den gibts für 10ct im Baustoffhandel. Dazu 1 Liter Rohöl für die Kunststoffteile für 47ct. Am teuersten ist noch das Lithium macht aber auch nur geschätzte zwofuffzich pro Gerät…

    Wären dann so etwa 2,50475€ pro iPhone!

    1. Du bist ja ein richtiger Experte. Wo stand denn das? In der Bildzeitung? Und hat das überhaupt was mit dem Thema zu tun? Hmm, vielleicht kommst du ja selbst darauf?

      1. Ist klar. In den Kommentaren zu einem Beitrag über die Herstellungskosten zweier Smartphones kommt die alte (und immer wieder langweilige) Diskussion über die Differenz zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreis auf.

        Ein User treibt diesen Blödsinn auf die Spitze, indem er nicht die Einkaufspreise der verschiedenen Komponenten heranzieht, sondern direkt auf die Rohstoffpreise abzielt.
        Denn wenn das Argument, ein Smartphone dürfe nicht mehr kosten als die Summe der verbauten Komponenten, sinnvoll wäre, wäre es ja noch sinnvoller, das Ganze bis zu den verwendeten Rohstoffen herunterzubrechen. Als weitere Übertreibung landet man dann bei einem Eimer Sand, etwas Öl, etwas Lithium (Aluminium, Blei und weiteres Gedöns wurden offenbar vergessen).

        Aber du hast Recht, sowas kann auf absolut gar keinen Fall ironisch gemeint sein!1!!!elf!

        Zur Weiterbildung:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Ironie#Misslingen_der_Ironie_im_Verstehensmodell

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