Britische Wissenschaftler wollen autonome Autos erschwinglich machen [Video]

Selbstfahrende, also autonome Autos kennen wir dank Google ja schon ganz gut. Das Problem bei einer möglichen Serienfertigung eines Tages dürfte aber die teure Sensorausstattung der Fahrzeuge sein – mal ganz von den klobigen Dachaufbauten abgesehen, die jedem Fahrzeugdesigner Tränen in die Augen treiben dürften. Deswegen arbeiten Wissenschaftler jetzt an einem System, das deutlich billiger und unauffälliger daherkommen soll.

Wissenschaftler der University of Oxford arbeiten nämlich derzeit an einem System, dessen Hardwareausstattung – zumindest, was die Sensoren angeht – am Ende unter 100 Pfund (ca. 116 Euro) kosten soll. Dabei soll das Auto nicht die ganze Zeit völlig autonom fahren, sondern eben nur zeitweise. Deshalb funktioniert das System auch so, dass man eine Route – beispielsweise zur Arbeit – einmal selbst abfährt, so dass das Auto sich diese Strecke quasi merken kann, also während der Fahrt eine 3D-Karte der Strecke fertigt und abspeichert.

Obwohl das System beispielsweise auf den teuren 3D-Rundumscanner, wie die Google-Fahrzeuge ihn einsetzen, verzichtet, ist man von seinem Kostenziel von 100 Pfund noch weit entfernt: Derzeit sind auf dem Testfahrzeug, einem Nissan Leaf, noch Sensoren im Wert von 5000 Euro mit zumindest teilweise designvernichtenden Formen verbaut. Das Fahrzeug wird derzeit noch auf Privatstraßen getestet, soll aber bald auch im öffentlichen Straßenverkehr zum Einsatz kommen. Vielleicht können wir dann ja doch in naher Zukunft autonome Autos beim Händler abholen – oder sich selbst ausliefern lassen. [telegraph, via engadget]

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