Der vorbeifliegende Asteroid 2012 DA14 könnte 195 Milliarden US-Dollar wert sein

Die Idee, Ressourcen von nahen Asteroiden abzubauen und auf die Erde zu bringen, kommt der Realität immer näher. Der Asteroid 2012 DA14, der dieser Tage die Erde passiert, könnte Schätzungen zufolge 195 Milliarden US-Dollar wert sein. Wenn wir ihn denn einfangen könnten.

Laut Wissenschaftlern von Deep Space Industries – eine der Firmen, die Bergbau auf Asteroiden betreiben wollen – enthält der vorbeifliegende Felsbrocken genug Metalle und Treibstoffe, um stolze 195 Milliarden US-Dollar (derzeit ca. 145 Milliarden Euro) wert zu sein. Michael Cooney von Network World dazu:

Laut den Experten von DSI würde, wenn 2012 DA14 zu 5 Prozent aus abbaubarem Wasser besteht, das allein – Im Weltraum als Raketentreibstoff – 65 Milliarden Dollar wert sein. Wenn 10% seiner Masse, die zwischen 16000 Tonnen und einer Million Tonnen liegen könnte, aus leicht zugänglichem Eisen, Nickel oder anderem Metall besteht, könnte dies – Im All als Baumaterial – weitere 130 Milliarden Dollar wert sein.

Allerdings sind das nur Mutmaßungen und leider ist die momentane Weltraum-Bergbau-Technologie nicht in der Lage, 2012 DA14 einzufangen. Jedoch dürfte dieser Zustand nicht mehr lang anhalten und, mit etwas Glück, bringen Weltraumbergleute bald Billionen Euros in den kommenden Jahren auf die Erde. [Network World, via Gizmodo.com]

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9 Antworten auf Der vorbeifliegende Asteroid 2012 DA14 könnte 195 Milliarden US-Dollar wert sein

  1. micha 14 Feb 2013, 10:08

    Please check:
    >
    “195 Milliarden US-Dollar (derzeit ca. 145 Milliarden Euro) wert zu sein”
    >
    “65 Milliarden Dollar wert sein.”
    >
    ” weitere 130 Millionen Dollar wert”
    >
    >
    >
    Ihr scheint mir dort etwas mit millionen und milliarden durcheinander zu kommen ;)

    • Johannes Gräßler 14 Feb 2013, 14:24

      Stimmt, es sollte natürlich in beiden Fällen “Milliarden” heißen. Danke für den Hinweis.

  2. joe 14 Feb 2013, 12:06

    wieso einfangen? irgendwann fällt so dolles ding schon auf die Erde.die folgen kann man dann doch davon bezahlen.

  3. Sören 14 Feb 2013, 12:45

    Könnte man ja als Anzahlung für den Todesstern verwenden.

  4. Schussel 14 Feb 2013, 13:18

    Ist ja durchaus vorstellbar, dass solche Materialien “im All” wertvoll sind, aber haben die auch dran gedacht, dass man z. B. Eisen nicht nur abbauen sondern auch verarbeiten muss? Also müsste neben dem Erzbagger noch eine komplette Verdelungsindustrie ins All gejagt werden, bevor man den “Vor Ort”-Nutzen daraus ziehen könnte. Wird dann wohl alles noch ein paar Wochen dauern, aber wie ich den NASA-Kommentaren entnehme, ist die Planung des Todessterns ja auch noch nicht soooo weit gediehen, sollte also kein ernstes Problem sein. ;)

  5. Burn 14 Feb 2013, 14:49

    Leute… Ernsthaft?! Jeder gesunde Menschenverstand sollte hoffen dass das Teil nicht doch auf die Erde knallt und zufällig eine Stadt verwüstet und doch gibt es Menschen die Überlegungen anstellen, was das Ding wohl wert ist?
    Das fällt mir nur der alte indianerspruch ein: “erst wenn der letzte Fluss versiegt, der letzte Baum gefällt, …. Wird der Mensch merken dass man Geld nicht essen kann.

  6. MistedM 14 Feb 2013, 14:59

    Zumindest würde diese Art der Rohstoffgewinnung ein großes Problem des Baustoff-Transports in die Umlaufbahn reduzieren.
    Hat man die miniaturisierten Fabrik-Anlagen mal im Orbit, kann man mglw ne Menge Energie zur Verarbeitung solar beziehen. Den Treibstoff zum Inter-Solar Verkehr holt man sich direkt aus dem Asteroiden.
    Die Investitionen wären umfangreich, aber der Gewinn könnte sich bald ergeben, wenn die terrestrischen Rescourcen knapp werden und endsprechend die Preise wie beim Öl nach oben schießen :)