Bis zu 250.000 Twitter-Accounts sind in Hackerhänden

Twitter wurde gehackt. Wenn du einen Twitter-Account hast (Und wer hat als Digital Native heutzutage keinen), dann ist‘s sicherlich eine gute Idee, wenn du deinen Account überprüfst und sicherheitshalber das Passwort änderst. Laut Twitter sind möglicherweise etwa 250.000 User betroffen, bei dem die Hacker Zugriff auf Usernamen, E-Mail-Adressen, Sessions und die verschlüsselten Passwörter erhalten haben. Nicht gut. Immer dieses böse Internet.

Twitter entdeckte „anormale Zugriffsmuster“ in dieser Woche, was sie unautorisierte Zugriffsversuche auf Twitteraccounts entdecken ließ. Sie konnten eine Attacke unterbinden, entdeckten aber, dass bis zu 250.000 Benutzer möglicherweise kompromittiert wurden. Twitter sagt:

Als Vorsichtsmaßnahme haben wir die Sicherheitstokens und die Passwörter dieser Accounts zurückgesetzt. Wenn dein Account einer davon war, wirst du kürzlich eine E-Mail von uns auf die Adresse bekommen haben (Wenn nicht, kommt sie in Kürze), die mit deinem Twitter-Account verknüpft ist. In der Mail steht, dass du ein neues Passwort anlegen werden musst. Dein altes Passwort wird nicht mehr funktionieren, wenn du versuchst, dich bei Twitter einzuloggen.

In letzter Zeit gibt es eine Menge Gehacke im Internet, vielleicht wäre es gut, wenn du auch all deine anderen Accounts im Netz mal überprüfst. [Twitter, via Gizmodo.com]

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3 Antworten auf Bis zu 250.000 Twitter-Accounts sind in Hackerhänden

  1. Kramer 02 Feb 2013, 21:28

    Wenn sich jetzt überraschenderweise nach und nach herausstellt, dass sich, entgegen der von Politik (und) Medien bislang propagierten Sicherheit von Computer-Software und -Hardware, weite Teile der weltweit vernetzten Computer Infrastruktur in der Hand von unterschiedlichsten Interessengruppen befindet, wirds interessant hier. Da kommt die neue Meldepflicht für Hacker-Attacken zwar extrem spät, aber wenigstens kommt sie jetzt mal hoffentlich. Da bei unzähligen Unternehmen die (digitale) Wirtschaftsspionage ein Wirtschaftsfaktor ist, haben sich Wirtschaft, Insustrie und Forschungseinrichtungen bislang erfolgreich gegen solche Meldepflichten gestellt. Diese Art der Spionage ist so alt wie die Ökonomie selbst und logischerweise da allgegenwärtig, wo es sich lohnt. Dass sich die betroffenen Unternehmen selbst bzw gegenseitig anzeigen war bislang völlig undenkbar und wurde von so mancher Politik gedeckt. Mit anderen Worten: Wenn bald Meldepflicht herrscht, dann wird es von heute auf morgen eine ungeheure Anzahl an neuen, juristisch, polizeilich und geheimdienstlich zu behandelnden und zu verwaltenden Fällen geben, für die bislang noch nicht mal ansatzweise genügend Infrastruktur vorhanden ist. Das wird neue Formen von Verwaltungssorganen, Legislative und Exekutive erfordern und Millionen neuer Arbeitsplätze schaffen. Eigentlich hätte es das alles schon vor dem Jahrtausendwechsel geben müssen. Zumindest die Anfänge. Aber die Wirtschaft beherrscht die Politik in der Welt viel zu sehr um so etwas zuzulassen.

  2. cube 03 Feb 2013, 2:42

    >In letzter Zeit gibt es eine Menge Gehacke im Internet, vielleicht wäre es gut, wenn du auch all deine anderen >Accounts im Netz mal überprüfst.

    ???

    Und, selber mal auf die schnelle an die hunderte oder mehr Accounts geprüft ?

    Unsachlich, ich bitte lieber um konkrete Information als verängstigende Gieskannenaussagen!

    Bullshit! Ihr wart mal besser…
    greetz
    cube

  3. Marco 03 Feb 2013, 10:47

    Wer bei so etwas seine richtige Adresse, Namen, oder Hauptmailadresse angibt, dem ist eh nicht zu helfen.