Wall Street Journal bestätigt: Am 20. Februar kommt die PlayStation 4

Playstation-Event am 20. Februar

Wir haben heute Vormittag schon rumgerüchtet, jetzt haben wir Verstärkung vom Wall Street Journal bekommen: Wie es aussieht, wird Sony am 20. Februar tatsächlich die Playstation 4 vorstellen.

Das Wall Street Journal bestätigt also unsere Vermutung. Auch dort ist man der Meinung, dass die Playstation 4 als das “Next Big Thing” am 20. Februar höchstoffiziell angekündigt werden soll. Das Internet rastet bereits jetzt aus und Spekulationen über die Ausstattung der neuen Highend-Konsole machen die Runde.

Die PlayStation 4 käme jedenfalls zeitlich genau richtig, kurz nach dem Marktstart der Wii U war Sony wahrscheinlich ein wenig in Zugzwang, was die nächste Konsolengeneration angeht. Zudem sind die Absätze an Konsolen und Games insgesamt allein in den USA vergangenen Dezember um 22% schlechter ausgefallen als im gleichen Vorjahreszeitraum, ein deutliches Zeichen dafür, dass es dringend einer neuen Konsolengeneration bedarf. Zudem würde Sony mit dieser Ankündigung einen deutlichen Vorsprung gegenüber dem Erzrivalen Microsoft und seiner vermuteten XBox 720 bekommen.

Insider vermuten, dass die PlayStation 4 irgendwann im Verlaufe des Jahres auf den Markt kommen wird, sicherlich aber noch vor dem lukrativen Weihnachtsgeschäft. Was mich indes interessiert: Wird Sony seine Drohung wahr machen und die neue Konsole laufwerkslos machen, so dass Games ausschließlich über das Internet geladen werden? Unwahrscheinlich, meint das Wall Street Journal, immerhin wären die Games wohl so groß, dass die Downloadzeiten selbst mit sehr schnellen Internetanschlüssen à la VDSL und Co ewig brauchen würden, von der Trafficlast im PSN dann mal ganz zu schweigen.

Freuen wir uns also einfach gemeinsam auf ein tolles Gaming-Jahr und harren der Dinge, die da kommen. Das wird großartig!

HINWEIS: In einer früheren Version dieses Artikels haben wir auf Tweets des Sony-CEO Kaz Hirai hingewiesen und dabei völlig übersehen, dass die Tweets von einem Fake-Account zu Parodiezwecken stammen. Der Autor hat nun seine blutende Kopfwunde versorgt, die von dem wiederholten Kopf-auf-den-Tisch-Schlagen stammt.

[WSJ, via Gizmodo.com]

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