New York Times für 4 Monate von chinesischen Hackern gekapert

Wie die New York Times gestern berichtete, wurde das Netzwerk der Zeitung seit 4 Monaten infiltriert. Die Hacker hatten Zugriff auf Passwörter und Daten von Reportern und Angestellten. Die Times vermutet das chinesische Militär hinter dem Anschlag.

Nachdem der Internetanbieter AT&T das Problem nicht beheben konnten, wurde eine private Sicherheitsfirma namens Mandiant hinzugezogen. Die fand 45 Malwarefälle auf den Computern der Angestellten, die eigentlich durch Produkte aus dem Hause Symantec hätten geschützt sein sollen. Laut Bericht hatten die Angreifer spezielle Malware benutzt, die man mit früheren Computerattacken aus China in Verbindung bringen könne.

Die New York Times Redaktion scheint überzeugt, dass der Angriff aus China kam und mit diesem Artikel über den chinesischen Premierminister Wen Jiabao zusammenhängt. Sowohl die Methoden als auch die amerikanischen Universitätsrechner von denen aus die Angriffe gestartet wurden seien identisch, so der Bericht. Außerdem sei als Erstes der EMail Account von Times Shanghai-Chef David Barboza gehackt worden. Dieser hatte den fraglichen Artikel geschrieben.

[New York Times]

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Eine Antwort auf New York Times für 4 Monate von chinesischen Hackern gekapert

  1. Schinken 01 Feb 2013, 0:44

    Seltsamerweise liest man hier im Westen zum Thema “Hackerangriffe” immer viel über Russland und China, bzw. über irgendwelche anonymen Gruppen, die mit Terroristen gleichgestellt werden.
    Es fragt sich jedoch, wo eigentlich die Berichte über die ganzen westlichen Konzerne landen, die sich gegenseitig mit allen Mitteln ausspionieren und demontieren (und sich dabei selbstverständlich auch gegenseitig mit Hacker-Angriffen beharken) und das selbstverständlich auch mit Firmen im Ausland tun.
    Da soll noch mal einer sagen, die westliche Presse (und im Übrigen ganz besonders auch die deutsche Presse) sei nicht zensiert.