Video-Test: QCar – Das Spionage WLAN-Auto

qcar

Das QCar SpyCar will das perfekte Spionageauto sein. Dafür baut es ein eigenes WLAN-Netz auf und kann anschließend per Tablet oder Smartphone gesteuert werden - inklusive Videoaufnahmen! Wir haben uns das QCar im Video genauer angeschaut.

Das QCar soll laut Pressemeldung ein Spionage-Auto sein. Fühlen wie James Bond soll man sich. Nach dem Akkuladen und der immer weiter gesteigerten Vorfreude dann die Ernüchterung: Das QCar könnte sich höchstens an Taube heranschleichen. Denn die Motorengeräusche des QCar sind derart quitschig laut, dass selbst mein Oma erschrocken aus dem Bett fallen würde.

Den Spionagegedanken zur Seite geschoben macht das QCar erstmal einiges richtig. Die kostenlose App iConSpy HD ist sowohl auf iOS als auch auf Android schnell heruntergeladen und installiert. Auf dem QCar wird der einzige Knopf gedrückt und innerhalb 30 Sekunden erzeugt das kleine Auto ein eigenes WLAN welches mit dem Tablet oder Smartphone angesteuert wird. Dann iConSpy HD geöffnet und wenige Sekunden später gehts los!

Besonders die Videoübertragung auf das mobile Endgerät macht richtig Spaß. Endlich weiß man auch noch wo es langgeht, wenn man mal um die Ecke fährt. Aber Vorsicht: Obwohl der Hersteller Maptaq die maximale Entfernung bevor die Verbindung abbricht mit 30 bis 50 Meter angibt – wenn sich eine Mauer zwischen Smartphone und QCar schiebt reduziert sich diese Entfernung drastisch.

Richtig schön ist die Möglichkeit Bilder und Videos von seinen Ausflügen speichern zu können. Das folgende Video vom Hasen Rainbow wurde mit den QCar SpyCar aufgenommen. Die Bildqualität der 0,3 Megapixel-Kamera ist dabei durchaus in Ordnung, aber bestimmt nicht berauschend:

Beim folgenden Bild handelt es sich nicht um moderne Kunst sondern um eine Schnappschuss welcher vom QCar von einem Kaktus geschossen wurde. Die Qualität kann vor allem auf Grund der sehr starken Verclusterung getrost als unterirdisch bezeichnet werden.
Foto

Fazit:

Das QCar hätte so cool werden können. Leider hackt an zu viel Ecken und Enden. Die Steuerung via Tablet ist ok, aber nicht genau genug. Die Steuerung mit einem Smartphone wird auf Grund der geringen Größe der Steuereinheiten zur reinen Glückssache. Die Verarbeitungsquallität des QCar lässt zu wünschen übrig. Das 120 Euro Gerät fühlt sich an wie ein 5 Euro Plastikbomber aus China. Die Qualität der Kamera ist leider ebenfalls zu schlecht. Vor allem geschossene Bilder entarten zur abstrakten Kunst, aufgenommene Videos sind dagegen ok. Loben kann man dagegen die unkomplizierte Installation sowie den Akku, der immerhin 15 Minuten durchhält. Das QCar könnte den ein oder anderen verspielten Technik-Geek ansprechen. Um aber eine etwas breitere Masse anzusprechen ist das QCar schlicht nicht ausgereift genug.

GizRank: 2,5 / 5 Sternen

gizrank_25v5

Pro:
– Macht besonders Outdoor ziemlich Laune
– QCar ist ziemlich schnell
– Cooles Autodesign
– Ordentliche Akkuleistung
– Videos können aufgenommen werden

qcar_front

Contra:
– Fummelige Steuerung
– Gelegentliche Verbindungsabbrüche
– Ziemlich laute Motorengeräusche
– 0,3 Megapixel-Kamera macht sehr schlechte Bilder, Video ist ok
– Front-LEDs könnten für Nachtfahrten heller sein

qcar_back

Angaben des Herstellers:
– Maße: 16,4 x 11 x 8 cm
– Gewicht: 370g
– Fahrtzeit: 10-15 Minuten
– Ladezeit: 70-80 Minuten
– Geschwindigkeit: 3-5 Meter/Sekunde
– Reichweite der Steuerung: 30-50 Meter
– touch mode und motion mode
– 0,3 Megapixel Kamera
– Akkutyp: Lithium Ion 3,7 V 750 mAH
– UVP 119 Euro

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