Facebook zahlt Vergleichssumme in Höhe von 20 Millionen US-Dollar: $10 für jeden. Vielleicht.

Zur Erinnerung: Im Dezember 2012 erreichten Gemeinschaftskläger einen Vergleich mit Facebook über 20 Millionen US-Dollar, der den Rechtsstreit über die sogenannten „Sponsored Stories“ beendete. Jetzt steht Facebook kurz davor, den Betrag auszuzahlen – an unzählige Nutzer, die „vielleicht in einer Sponsored-Stories-Kampagne aufgetaucht sind“.

Jeder der Betroffenen soll 10 US-Dollar erhalten, wenn er seinen Anspruch geltend macht. Derzeit versendet Facebook zahlreiche E-Mails (die ziemlich nach Spam aussehen) an die vielleicht geschädigten Nutzer – wie viele das genau sind, ist unbekannt. Auf jeden Fall sollen sie den Betrag von 20 Millionen US-Dollar unter sich aufteilen. Aber: Wenn zu viele Nutzer auf ihr Geld bestehen und die hohe Anzahl an Einzeltransaktionen das Vorhaben wirtschaftlich unmöglich macht, gehen die kompletten 20 Millionen US-Dollar an gemeinnützige Organisationen. So sieht es der beschlossene Vergleich vor. Und weil die Anzahl der Betroffenen vermutlich in die Millionenhöhe geht, wird wahrscheinlich genau das passieren.

Facebook hatte Anfang 2011 Profilnamen und –bilder für Kunden-Testimonials in Anzeigen zur Verfügung gestellt. Die Daten stammten von Nutzern, die die entsprechenden Marken vorher bereits geliked hatten.Eine nachträgliche Entfernung der Bilder und Namen war nicht möglich, was zu einer Gemeinschaftsklage von Nutzern und Privatsphäre-Schützern führte.

[Buzzfeed via Gizmodo.com]

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4 Antworten auf Facebook zahlt Vergleichssumme in Höhe von 20 Millionen US-Dollar: $10 für jeden. Vielleicht.

  1. user 27 Jan 2013, 14:04

    checkt es doch endlich mal! facebook betreibt käufliches recht! nur einige punkte:

    - einlade emails hören nicht auf = ungesetzlich

    - speicherung von nutzern die sich nie angemeldet haben = ungesetzlich

    - daten die dem nutzer gehören werden auf anordnung nicht gelöscht = ungesetzlich

    - sponsored stories (wie im artikel) ohne aktive bestätigung des nutzers = ungesetzlich

    - usw, usw…

    nur wer druck macht und/oder seinen anwalt einschaltet bekommt sein recht. für fackbook sind die rechtskosten jedoch immer noch geringer wie der profit der daraus geschlagen wird…
    dankt mal darüber nach… ob man so einem “freund” vertrauen würde oder ob man sich doch von ihm abwenden würde…

    ps: ähnlich iphone: von aussen und ohne weiteres wissen sehen diese “produkte” toll aus, schaut man jedoch tiefer stellt man schnell fest das man eigentlich nur drauf zahlt… dachte immer jeder mensch will automatisch intelligent wirken, aber scheinbar kratzen die meisten menschen nur an der oberfläche ;)

  2. Marc 27 Jan 2013, 19:53

    Heul doch…

  3. ohman 28 Jan 2013, 1:30

    aber echt… flenn doch bitte iwen anders mit deinem halbwissen zu…firma dankt