Kim Jong-Ils Lieblingslaptop war ein MacBook Pro 15

Samsung? Lenovo? Sony? Dell? Nee. Dies war der Lieblingscomputer von Kim Jong-Il, des verstorbenen Diktators von Nordkorea, seines Zeichens guter Beobachter und stolzer Besitzer allerhand teurer Gegenstände: Ein Apple MacBook Pro 15.

Sophie Schmidt – Tochter von Googles Chef Eric Schmidt – hatte die einmalige Gelegenheit, das Mausoleum des ehemaligen nordkoreanischen Führers zu besuchen, das schwer bewachte Gebäude, das früher einmal sein Büro war und in dem sich jetzt neben seinem Körper auch seine liebsten Dinge befinden:

Auch aufgebahrt: die letzten Autos des Diktators, Zugabteile und sogar eine Yacht, alle konserviert in ihrer früheren Pracht. Sogar Kim Jong-Ils Plateauschuhe waren ausgestellt. Ich war erfreut zu erfahren, dass er und ich den gleichen Geschmack bei Laptops teilen: 15“ MacBook Pro.

Während ich so ihren Bericht lese, frage ich mich doch, wie viele Leute in Nordkorea überhaupt wissen, was ein MacBook ist. So ein Dutzend vielleicht? Wenn überhaupt? Irgendwo in einer anderen Dimension, die aus Glas, Aluminium und Holz besteht, sitzt der lächelnde Geist Steve Jobs‘ und denkt sich vermutlich „Die Welt verändern, ein Tyrannen-Schreibtisch nach dem anderen.“ [Sophie In North Korea, via Gizmodo.com]

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5 Antworten auf Kim Jong-Ils Lieblingslaptop war ein MacBook Pro 15

  1. Der Rechthaber 22 Jan 2013, 12:38

    Wie man allerdings “erfreut” sein kann, den gleichen Geschmack – um was auch immer es gehen mag – mit einem Diktator zu teilen wird mir für immer ein Wunder sein…!!

  2. Makos 22 Jan 2013, 13:42

    Ein totalitärer Herrscher steht auf Produkte einer Firma mit totalitärem System. Wer hätte es erwartet…

  3. erwin 22 Jan 2013, 13:56

    passt doch wie Arsch auf Eimer

    die eine totalitäre Sekte nutzt die Produkte der anderen – solange man sich nicht ins Gehege kommt, und die Gefahr bestand ja in Nordkorea nicht

  4. GV 22 Jan 2013, 23:56

    jetzt macht euch mal ned ins hemd

  5. Schinken 23 Jan 2013, 13:01

    Wieso? Da sieht man doch nur wieder, dass besonders in autoritären Regimen Status alles ist. Obwohl – ist ja überall sonst genau so. Die armen Menschen.