3D-Drucker: Ein Hamburger würde 240.000 Euro kosten

Hamburger

Die künstliche Herstellung von Fleisch im Labor ist ein kompliziertes Unterfangen. Mit 3D-Druckern soll der Prozess revolutioniert werden. Der Nachteil: Ein frisch gedruckter Hamburger kostet etwa 240.000 Euro.

Die BBC berichtet, wie mit 3D-Druckern die Herstellung von Fleisch beschleunigt werden soll:

Statt gewöhnlicher Tinte oder Kunststoff enthält die Druckerpatrone sogenannte Biotinte, die aus hunderttausend lebendigen Zellen besteht. Einmal in die gewünschte Form gebracht, verbinden sich die Biotinte-Teilchen zu lebendigem Gewebe. Dieser Prozess des Biodruckens von Biomaterialien ist dem Drucken von künstlichen Organen ähnlich – das Ergebnis könnte diesmal aber in Ihrer Pfanne enden.

Vor allem Hamburger oder Steaks eignen sich aufgrund ihrer Form für diese Herstellungsmethode, da sie große Seitenflächen haben, aber nicht sehr dick sind. Bisher steckt dieser Prozess aber noch in seinen Kinderschuhen und ist darum noch kostspielig.

Ein holländisches Forscherteam konnte erste Erfolge verzeichnen und stellte ein Stück künstliches Fleisch mit 2 Zentimeter Länge, 1 Zentimeter Breite und 1 Millimeter Dicke her. Ein ganzer Hamburger würde momentan Berechnungen zufolge etwa 240.000 Euro kosten. Noch keine Konkurrenz für McDonals also. [BBC]

Bild: kadluba

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      1. @hanse: dann müsste man auch berücksichtigen ob der Hamburger im Restaurant gegessen wird (19%) oder zum Mitnehmen bestellt wird (7%) ;-)

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