Wie der Weltraumkugelschreiber der NASA die bemannte Raumfahrt weiterbrachte

Fisher_Space_Pen1Auf dem Höhepunkt des Wettlaufs im Weltraum sahen sich sowohl Astro- als auch Kosmonauten mit einer unerwarteten Herausforderung konfrontiert: Das Anfertigen von Notizen in der Schwerelosigkeit. Angeblich investierten die Amerikaner Millionen in die Entwicklung eines Weltraumstiftes während die Sowjets Bleistifte benutzten. Hinter dieser Anekdote steckt tatsächlich eine wahre Geschichte.

Der Stift fürs All wurde aber nicht von der NASA, sondern von der Firma Fisher Space Pen Co. entwickelt, die unter Leitung von Paul Fisher mehrere Jahre und Millionen Dollar in den Antischwerkraftskugelschreiber AG7 investierte. 1966 war das Design fertig und zwei Jahre später wurde er zusammen mit Apollo 7 Astronauten in die Umlaufbahn geschossen.

Der AG7 nutzt eine versiegelte Patrone, deren Inhalt nur bei Druck freigelassen wird. Dieser Druck entsteht durch eine andere mit Gas gefüllte Patrone. Durch die Wolframcarbid-Kugel an der Spitze des Stiftes wird die Tinte von der Umwelt abgeschirmt. Schreiben ist damit auch auf dem Kopf, unter Wasser und bei Temperaturen zwischen -45 und 120 Grad Celsius möglich – und natürlich in der Schwerelosigkeit.

Der Fisher Space Pen wird noch heute produziert und kann für umgerechnet etwa 40 Euro erworben werden. Das östliche Äquivalent und seine Komponenten Graphit und Holz zeigten sich als erwiesenermaßen gefährliche Materialien im sauerstoffreichen Inneren eines Orbiters. Nach dem Feuer in einer Kapsel der Apollo 1 Mission wurden sie darum durch den Fisher Space Pen ersetzt. Die ganze Geschichte kann man bei Smithsonian nachlesen.

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Bilder: Fisher Space Pens; USPTO

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11 Antworten auf Wie der Weltraumkugelschreiber der NASA die bemannte Raumfahrt weiterbrachte

  1. kaa
    21.Jan. 2013 09:35

    lol…
    und die russen, haben ein bleistift genommen…
    nun ja, jedem das seine. ;))))

  2. Korgan
    21.Jan. 2013 09:46

    Wer lesen kann…..

    “Das östliche Äquivalent und seine Komponenten Graphit und Holz zeigten sich als erwiesenermaßen gefährliche Materialien im sauerstoffreichen Inneren eines Orbiters.”

    Auch die Russen sind auf den Kugelschreiber umgestiegen.

  3. a
    21.Jan. 2013 12:36

    Eins der hartnäckigsten Gerüchte die ich kenne.

    Wie schon geschrieben wären Bleistifte viel zu gefährlich, falls die Spitze abbricht usw.

    Bevor die Russen dann auf den Kugelschreiber von Fischer umgestiegen sind haben sie Fettstifte benutzt, nicht besonders vorteilhaft das ganze.

  4. Katrin
    21.Jan. 2013 16:56

    verstehe nicht, warum die nicht einfach ein ipad verwendet haben.
    zehn Stunden Akkulaufzeit, ein kapazitiver Stylus und die Apple Notizapp. Mehr braucht es nun wirklich nicht und wenn man den Orbit eines Kometen berechnen will oder sowas, dann man ihn mit dern ipad kamera fotografieren und mit Taschenrechner bahn extrapolieren. Bin ich denn hier wirklich die einzige, die mitdenkt?
    Dumme Menschen regen mich einfach auf!

    • butan
      21.Jan. 2013 23:58

      hast du autokorrektur bei deinem ipad deaktiviert?

  5. Ha ha ha
    21.Jan. 2013 17:38

    @Katrin netter Versuch. Leider fällt keiner auf deinen trolligen Diskussionsstarter rein, weil niemand so blöd sein kann zu denken das iPad gab es schon vor mehreren Jahrzehnten.

    • iPaddy
      21.Jan. 2013 18:14

      Ich hatte Damals einen Newton.

      • colouredwolf
        21.Jan. 2013 19:47

        damals??? mondlandung war ja ein viertel jahrhundert vor newton, und ein paar jahrhunderte nach dem wahren newton!

    • pfff
      22.Jan. 2013 11:18

      @ha ha ha
      bist scheinbar total humorresistent

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