Schlechte Grammatik = Gute Passwörter

Passwort

Neben Geburtsdatum, Name des Haustiers und absteigenden Zifferfolgen gibt’s nun noch ein weiteres Tabu für Passwörter: gute Grammatik.

Ein an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh entwickelter Algorithmus zeigt die Möglichkeit auf, Passwörter mit grammatikalisch korrekten Phrasen – auch wenn sie durch Zahlen oder Symbole unterbrochen sind – sehr einfach zu knacken. Der unter anderem von Aswini Rao entwickelte Algorithmus kombiniert Wörter und Phrasen aus Datenbanken. Während andere Programme ihre Versuche aufgrund einzelner Wörter starten – zum Beispiel „catscats“ oder „catsstac“ – probiert der neue Algorithmus auch solche Kombinationen wie „Ihave3cats“. Rao und Kollegen konnten so zehn Prozent der zu Versuchen bereitgestellten längeren Passwörter knacken.

Während es immer einfacher wird, ein System zum Entschlüsseln von Passwörtern zusammenzustellen, wird es immer schwerer, sich gute Passwörter auszudenken. [Carnegie Mellon University]

Tags :