US-Behörden wollen Sound für Elektro- und Hybridautos

Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) in den USA hat vorgeschlagen, dass Elektroautos und Hybridfahrzeuge künftig mit einem künstlichen Ton Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer vor ihrer Präsenz warnen sollen.

Wer schon einmal von einem langsam rollenden Prius überholt wurde, kennt das Gefühl: Man hört diese Fahrzeuge praktisch nicht – weil nur der Elektromotor läuft und das Abrollgeräusch der Reifen einfach extrem leise ist.

Damit bei wachsender Verbreitung von Elektroautos nicht massenweise Fußgänger angefahren werden, schlägt die US-Behörde nun vor, dass ein Warnton erklingen soll. Welches Geräusch das sein soll, ist noch nicht festgelegt – aber eines ist klar: Die Fahrzeuge sollen alle den gleichen Ton erzeugen.

Sollte sich dieser Vorschlag durchsetzen wäre dann natürlich auch ein kleiner Nachteil für die Autohersteller, die sonst extrem hohen Wert auf Individualität setzen, was das Sounddesign ihrer Fahrzeuge angeht. Ich will mir gar nicht vorstellen, was die Fahrer sagen, wenn ein ähnlicher Ton gewählt wird, wie beim Rückwärts-Warnsignal von LKWs.

[Via The Atlantic Cities]

[Bild: Michael Pereckas/ (CC BY 3.0)]

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