CES: Razer Edge – Windows-8-Tablet, Notebook, Spielekonsole und Handheld in Einem

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Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas hat uns Razer schon letztes Jahr mit dem "Project Fiona" den Mund wässrig gemacht und ein Konzept von einem Tablet vorgestellt, das zugleich als Notebook, Spielekonsole und portables Handheld einsatzfähig ist.

Dieses Jahr war es dann endlich soweit: Razer hat besagtes Konzept in die Tat umgesetzt und uns in den Show-Räumen der CES mit dem Razer Edge ein Tablet der besonderen Art vorgestellt. Obwohl es sich hierbei auf den ersten Blick um ein herkömlisches Windows-8-Tablet handelt, zielt das neue Produkt aus dem Hause Razer ausschließlich auf Gamer ab.

Denn das Razer Edge ist nicht nur ein Tablet-PC, sondern auch ein Gaming-Notebook, eine Spielekonsole und ein Handheld – alles in einem Gerät. So lässt sich das Razer Edge, das grundlegend als Tablet daher kommt, mit dem entsprechenden Zubehör transformieren. Der Gamepad-Controller macht aus dem Tablet ein portables Handheld. Das Gehäuse, in dass das Tabelt einfach eingesetzt wird, ist mit insgesamt acht Tasten und zwei Analogsticks ausgestattet. Diese sitzen auf zwei seitlich angeordneten, ergonomisch geformten Griffen. Force-Feedback unterstützt beim mobilen Zocken das Spielerlebnis.

Das Tastatur-Dock macht das Gerät dann zu einem Gaming-Notebook und erweitert es um eine vollwertige Tastatur. Wie auch der Gamepad-Controller bietet das Tastatur-Dock einen Einschub für einen zusätzlichen Akku. Das 40-Watt-Akku-Pack soll das Tabelt dann für bis zu vier Stunden im Spielbetrieb und bis zu acht Stunden bei normaler Nutzung mit Strom versorgen. Ohne zusätzlichen Akku gibt Razer eine Spieldauer von einer Stunde und eine Nutzungsdauer von zwei Stunden an. Zudem verbessert das Gehäuse die Sound-Ausgabe der Standard-Lautsprecher.

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Daneben bietet Razer einen Ständer an, der das Tablet in eine stationäre Spielekonsole verwandelt. Der Standfuß verfügt über drei USB-2.0-Ports und einen HDMI-Anschluss, mit dem sich das Bild mit einer Auflösung von 720p an den TV, einen Monitor oder Projektor übertagen lässt. Für den Gebrauch als Konsole hat Razer Xbox-ähnliche Controller im Programm. Spieler können mit dem Razer Edge alleine oder gleichzeitig im Split-Screen-Modus gegeneinander an dem Gerät zu zocken.

Im Prinzp lässt sich das Tablet in der Standfuß-Halterung auch einfach auf dem Schreibtisch platzieren, eine Tastatur und eine Maus anschließen und wie ein Desktop-Rechner verwenden.

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Auch die Hardware-Ausstattung des Tablets ist Gaming-tauglich. Das Edge ist mit einem 10,1 Zoll großen IPS-LC-Touchdisplay mit einer Auflösung von 1366 mal 768 Pixel, einem Dual-Core-Prozessor der Intel-Core-i-Serie und einer Grafikkarte von Nvidia ausgerüstet.

Zwei verschiedene Ausführungen soll es von dem Tablet geben. Die Basis-Variante ist mit Intels Zweikern-Prozessor Core i5 mit 1.7 GHz (Turbo 2.6 GHz) Taktrate, vier GByte DDR3-RAM (zwei mal zwei GByte 1600MHz), Nvidias GT 640M LE-Grafikkarte in der 1-GByte-Variante sowie einer 64 GByte großen SATA-III-SSD ausgestattet.

Die Pro-Ausführung ist mit Intels Core i7-Prozessor mit 1.9 GHz (Turbo 3,0 GHz) Taktrate, acht GByte DDR3-RAM (zwei mal vier GByte 1600MHz), derselben Grafikkarte in der 2-GByte-Version sowie einer 128 oder 256 GByte großen SATA-III-SSD ausgerüstet.

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Beide Varianten verfügen über WLAN nach den Standards 802.11b/g/n samt BackTrack 4, USB 3.0, HDMI, Dolby Home Theater v4, Stereo-Lautsprecher, einen Kopfhöreranschluss, eine 2-Megapixel-Frontkamera und ein Mikrofon.

Das Tablet kostet in der Basis-Version 999,99 Dollar, in der Pro-Variante 1,299,99 Dollar. Kunden aus den USA sollen das Gerät noch im ersten Quartal 2013 erstehen können. Zu einem Marktstart in Europa gibt es derzeit leider noch keine konkreten Informationen. Mit dem Preis ist es allerdings noch nicht getan. Das Zubehör müssen Zocker nämlich separat hinzukaufen. Der Ständer für den stationären Einsatz kostet 99,99 Dollar, der Gamepad-Controller 249,99 Dollar und das Tastatur-Dock 199,99 Dollar. Im Gegensatz zur den anderen Komponente soll die Tastatur-Erweiterung erst im dritten Quartal des Jahres erhältlich sein.

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