CES: Tablets am USB-Anschluss des Laptops aufladen – der ChargeDr macht’s möglich

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Schließt man sein Tablet via USB-Kabel am Laptop an, lassen sich Fotos, Videos und Dateien austauschen - geladen wird das iPad, Galaxy Tab 10.1 oder iPad Mini aber nicht, und man bekommt nur eine Nachricht wie "Lädt nicht" zu sehen.

Beim Nexus 10 oder Nexus 7 mag das noch funktionieren, aber wirklich schnell geht das Aufladen via USB-Port auch nicht. Der Grund: Der USB-Port liefert einfach nicht genügend Saft für die großen Akkus der Tablets. Ein Problem, das vor allem auf Reisen nervig ist, oder wenn man mal wieder das Netzteil verlegt hat.

Auf der CES in Las Vegas hat Digital Innovations jetzt eine Lösung für dieses Problem vorgestellt – den ChargeDr. Das Gerät ist nicht viel größer als ein USB-Stick, bohrt den USB-Anschluss auf und macht das Laden des Tablets für iPad- und iPad-Mini-Besitzer via USB-Kabel am Laptop möglich. Kompatibel ist der ChargeDr mit USB-2.0- und USB-3.0-Anschlüssen.

Auch für Besitzer eines Nexus 7 oder Nexus 10 ist der ChargeDr nützlich. Denn ein praktischer Nebeneffekt des Gerätes ist, dass das Laden des Tablets bis zu viermal schneller geht als mit der herkömmlichen Methode. Der ChargeDr lässt sich zudem mit Wand-Adaptern oder dem Ladegerät für das Auto verwenden und beschleunigt auch hier den Ladevorgang.

Neben Tablets unterstützt der ChargeDr auch Smartphones. Der Akku des Handys soll mit dem Gerät mehr als doppelt so schnell geladen sein.

Laut Hersteller kommt der ChargeDr im März auf den Markt. Vermutlich erst einmal in den USA. Das Gerät soll zur Einführung 29,99 Dollar kosten. Umgerechnet wären das beim derzeitigen Wechselkurs knapp 23 Euro. Das ist zwar nicht unbedingt günstig, aber eine gute Lösung für ein nerviges Problem.

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  1. is ja ne schöne werbenachricht
    und hinterfragt wird das nicht?
    wenn sich mein usb port an die spezifikationen hält und 500ma liefert, wie soll der stick dann mehr aus ihm holen?

  2. Das Funktioniert einfach so dass ein interner akku im gerät per usb geladen wird. Sobald dieser geladen ist wird der usb strom+der strom den der akku liefert an das usb device weitergeleitet. Also ein energiepuffer.

  3. @Bo & Frank: Einfach mal die verlinkte Produktseite lesen! Das Teil hat wohl einen internen Akku, der vermutlich beim Anschluss eines Tablets zum USB-Strom dazugeschaltet wird.

    1. hab ich in der tat nicht gelesen, aber jetzt find ich da nix über n akku
      aber was für eine kapazität soll der akku haben bei der kleinen stick größe?
      also wäre ja cool, wenn das funktioniert, aber ich wüßte nicht wie das gehen soll

  4. Bin gespannt wie sie es gelöst haben. Wenn es sich nur um die Aktivierung des AC Mode handelt, siehe Link, dann wäre es nichts neues… Die Theorie mit dem eingebauten Akku kann nicht stimmen, denn viel Platz für einen Akku hat es ja nicht gerade….

  5. Was spezifiziert wurde und was ein Hersteller wirklich baut sind zwei paar Schuhe.
    An unterschiedliche USB-Ports unterschiedlicher PCs erhalten wir auch unterschiedliche Ergebnisse, was mögliche Ladeströme angeht.

    Mich würde nun zum Einen interessieren, ob ein nicht-usb3-spezifiziertes Tablet über den ChargeDr an eben einem USB3-Port die 900mA bekommt oder auf USB2 zurückfällt. Und ganz wichtig: bleibt eine Datenverbindung erhalten?
    Es wird ja vermutet (die einzige Realisierung, die auch mir einfällt), dass der ChargeDr die Datenports “kurzschließt” um so den Geräten ein Ladegerät statt Datenanschluss vorzugaukeln, wodurch das Gerät ja mehr als nur die spezifizierte Strommenge anfordert (was es bekommt, hängt ja vom Anschluss ab und wie großzügig der Hersteller in seinen Reserven war). Das hieße, dass ich auf Reisen zwar mein Tablet am Laptop laden kann, aber keine Daten mehr synchronisieren – außer ich stöpsel es immer wieder um (was ja nun noch mehr nervt).

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