Eine stellare Nabelschnur verbindet den jungen Stern mit seinen entstehenden Planeten

Eine Sache bei der Erklärung zur Entstehung von Planetensystemen hat bisher irgendwie immer gefehlt. Es heißt ja, dass sich Planeten aus der Akkretionsscheibe eines jungen Sterns formen, das Modell sagt aber auch, dass der Stern selbst aus diesem Material wächst und reift. Wie also entstehen diese stellaren Körper aus dieser begrenzten Menge von Elementarteilchen?

Laut neuer Wissenschaftsergebnisse des ALMA Radioteleskops in der Atacama-Wüste teilen sich die Objekte die Ressourcen auf – zumindest ist es genau das, was ein neu entdecktes, 450 Lichtjahre entferntes System tut. Der Stern saugt gewissermaßen den inneren Teil der Akkretionsscheibe auf, was für einen monströsen Rückfluss von Kohlenstoffgas in das Zentrum des Systems sorgt. Die Planeten formen sich dann sozusagen aus dem Rest, der in den äußeren Zonen der Scheibe verbleibt.

Um zu sehen, was die Wissenschaftler bei ALMA nun wirklich gesehen haben, könnt ihr auf diesen wunderschönen Link rüber zu PopSci klicken. [PopSci, via Gizmodo.com]

Bild: ALMA (ESO/NAOJ/NRAO)/M. Kornmesser (ESO)

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