Die 10 wichtigsten Gadgets 2012

Auch wenn das Jahr 2012 keine Offenbarung hinsichtlich neuer Technologien oder Geräte war – einige Gadgets, die in diesem Jahr erschienen, sind trotzdem eine Erwähnung wert. Wir haben versucht, die Nadel im Heuhaufen zu finden und zeigen euch ohne besondere Reihenfolge die 10 wichtigsten Gadgets des Jahres.

Samsung Galaxy S III


Es hat nur vier Jahre gedauert, bis Android schließlich so nutzerfreundlich wurde, dass sich (fast) jeder damit anfreunden konnte. Und das Samsung Galaxy S III war das Top-Android-Smartphone des Jahres.

Lytro


Anstelle sich am Megapixelrennen zu beteiligen, fokussierte Lytro auf eine relativ unbekannte Technik namens Lichtfeldfotografie. Mit einer Lytro muss man sich beim Fotografieren nicht ums Scharfstellen kümmern, weil immer alles scharf fotografiert wird. Welcher Teil im Bild dann scharf erscheinen soll, kann man nach der Aufnahme per Mausklick am Bildschirm bestimmen. Noch ist Lytro nicht perfekt – und ein Gerät für Avantgardisten, aber eine der spannendsten Foto-Neuigkeiten des Jahres.

Sony 4K TV


Es stellte sich heraus, dass 3D doch nicht der Heilsbringer der TV Branche war. Zum Glück könnte man fast meinen. Also – was ist es dann? Ultra HD – auch bekannt als 4K soll es sein. Die Zukunft des Fernsehens liegt wieder einmal in einer höheren Auflösung.
Und der TV der Zukunft ist schon da. Nur kostet er die Kleinigkeit von 25.000 US-Dollar. Das ist viel Geld – aber auch das Spitzenprodukt von Sony. Bald kommen jedoch deutlich preiswertere Geräte auf den Markt.

15-Zoll Apple MacBook Pro mit Retina


Auch wenn es teuer ist – das 15-Zoll Apple MacBook Pro mit Retina-Display hat die Konkurrenz an die Wand gespielt. In einem vergleichsweise flachen Gehäuse und keinen beweglichen Bauteilen außer den Lüftern und einem extrem hochauflösenden Bildschirm zeigte Apple, was ein richtiger Desktop-Ersatz sein kann.

Nike Fuelband


Wir wissen zwar nicht, welche Faktoren bei der Aufsummierung von Fuel-Points eine Rolle spielen ,aber der Schrittzähler de Luxe hat viele begeistert. Stellt euch einfach vor, euer Freund oder eure Freundin würde euch ständig ermahnen, euch mehr zu bewegen. Das Fuelband macht das auch – in Form eines mit LED besetzten und im Zweifelsfall blinkenden Armbandes.

Sony RX100


Manchmal ist Sony wirklich für eine Überraschung gut. Die RX100 Kompaktkamera hat alle Preise abgeräumt und ist die Kompaktkamera des Jahres. Sie stellt mit ihrer Bildqualität und ihren Möglichkeiten so manche preiswerte DSLR in den Schatten. Wechselobjektive gibt es allerdings nicht – und nicht einmal eine Vorsatzlinse für mehr Brennweite.

Nexus 7


Trotz des recht günstigen Preises von 200 US-Dollar ist Nexus 7 das beste 7 Zoll Tablet. Es ist keineswegs ein Billigtablet. Ob man nun Android mag oder nicht – dieses Gerät setzt einen Standard im Preis-Leistungsverhältnis, den es erst einmal zu übertreffen gilt.

Nikon D800

Die Nikon-Spiegelreflexkamera D800 zeigte uns, was mit einem Vollformatsensor heutzutage möglich ist. Die Kamera hat einen neuen Megapixelrekord gerissen und übertrifft damit selbst so manche Mittelformatkamera – auch in Punkto Bildqualität. Die Möglichkeit auch HD-Videos aufzunehmen, ist auch nicht zu verachten.

Nintendo Wii U


Die Wii U ist die erste neue Konsole seit Jahren. Mit einem Touchscreen-Controller ausgerüstet ist die neue Nintendo-Konsole genau das richtige, um im kommenden Konsolenkrieg bestehen zu können. Die alte Wii setzt einen Standard hinsichtlich Motion-Control-Gaming und verkaufte sich wahnsinnig gut. Wir wissen natürlich noch nicht, wie sich die Wii U entwickelt, aber das, was wir gesehen haben, sieht schon sehr gut aus.

Microsoft Surface


Microsoft war es offenbar leid, dass die Software des Unternehmens auf durchschnittlicher Hardware lief und beschloss, sein eigenes Tablet zu bauen. Nicht zuletzt, um anderen Hardwareherstellern zu zeihen, was man von der neuen Generation von Windows-Maschinen erwartet. Der eingebaute Ständer und die Touch-Tastatur, die auch als Bildschirmschutz fungiert machten das Gerät zur größten Überraschung des Jahres. Bleibt die Frage, ob die Kundschaft ein Tablet braucht, um Tabellenkalkulationen zu benutzen. Selbst wenn nicht – das Gerät ist eine Blaupause für die Zukunft des mobilen Computings.

[Via gizmodo.com]

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5 Antworten auf Die 10 wichtigsten Gadgets 2012

  1. steadimuc 30 Dez 2012, 9:25

    Nur zur Info,
    4K ist nur die Halbe Ultra HD Aflösung!
    4K: 3840 × 2160
    UHDV: 7680 × 4320

    • Andreas Donath 30 Dez 2012, 10:29

      Die CEA hat festgelegt, welche Geräte unter Ultra HD fallen sollen: Sie müssen mindestens 8 Millionen Pixel haben sowie in der Horizontalen mindestens 3.840 Pixel und in der Vertikalen mindestens 2.160 Pixel anzeigen.

    • butan 30 Dez 2012, 11:36

      @steadimuc
      hinzukommt, dass 8K die vierfache Auflösung von 4K hat, somit beinhaltet dein Satz “4K ist nur die Halbe Ultra HD Aflösung” gleich drei Fehler :)

  2. Tom 30 Dez 2012, 9:26

    Wenn ich mich mal so auf dem Markt umsehe komme ich irgendwie überhaupt nicht auf die Idee, Microsoft könnte eine “Blaupause” für künftige Mobilecomputer gebastelt haben… MS ist eines Morgens aufgewacht, hat festgestellt, dass sie seit Jahren die aktuellen Entwicklungen verpennt haben und sahen als einzige Lösung ein “eigenes” Tablet auf den Markt zu werfen, um das zusammen mit den PCs/Laptops ebenfalls in die Jahre gekommene Windows vor weiter sinkenden Absatzzahlen zu retten.
    Seien wir mal ehrlich: Apple und Google haben vorgemacht, wie mobiles Comuting heute funktioniert – und das schon seit Jahren. Microsoft versucht zwar durch radikale Änderungen im Bedienkonzept zu punkten, versucht aber letzlich an den alten Zöpfen festzuhalten. Fortschritt geht anders!

    • Hans Maulwurf 30 Dez 2012, 11:53

      Na, ob hier nicht eher die Nutzer an alten Zöpfen festhalten wollen? Das Problem ist, dass viele Leute nicht so flexibel in solchen Dingen sind. Wie schlimm es bei Windows 8 schon war, dass der Startbutton nicht mehr in der Taskbar integriert war… Ich finde das neue Bedienkonzept von MS schon ganz gut und kann damit in der Tat produktiver arbeiten. Man muss sich halt nur erst mal daran gewöhnen. Und das gilt jetzt nicht nur für die Touchnutzung, sondern arbeite ich vorrangig mit der Maus (Büroarbeit/Programmierung eben).