Weird Faces: Computer-Algorithmus malt Gesichter wie ein Grundschüler

Weird Faces Study von Matthias Dörfelt

Wer sich das Artikelbild anschaut, mag vielleicht zu folgendem Schluss kommen: Aha, ein paar Gesichter, nicht besonders schön. Die hat doch bestimmt ein Grundschüler gemalt, stimmt’s? Nein, stimmt nicht. Ein Computer hat sie gemalt, oder besser gesagt: ein Algorithmus, der die Maschine einen Tick menschlicher macht: weniger perfekt.

Bei dem Algorithmus handelt es sich um ein Programm des US-amerikanischen Kommunikations-Designers Matthias Dörfelt. Die computergenerierten Gesichter entstehen in acht Schritten: Zuerst mal der Java-Algorithmus die Gesichtsform, danach Nase, Augen, Augenbrauen und Mund in Abhängigkeit voneinander, damit sie nicht überlappen. Danach folgen Backen, Ohren und zu guter Letzt die Frisur. All das geschieht per Zufallsgenerator unter bestimmten Bedingungen. Das heißt: Die Frisur orientiert sich an der Kopfform, die Backen am Kopfradius, die Augen an der Position der Nase.

„Weird Faces Study ist ein Versuch, meine alten Interessen an Illustration und Programmierung zu kombinieren“, so Dörfelt. „Jedes Gesicht ist zufällig, jedes Gesicht ist einzigartig. Und trotzdem sehen sie meinen per Hand gezeichneten Gesichtern sehr ähnlich.“

[via Creative Applications Network]

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