New Yorker Polizei will potenzielle Amokläufer im Internet ausfindig machen

Nach der tragischen Schießerei an einer Schule im US-amerikanischen Newton, Connecticut, fordern weite Teile der Gesellschaft strengere Waffengesetze. Die New Yorker Polizei indes versucht auf eine andere Art, solche Tragödien in Zukunft zu verhindern: sie will potenzielle Amokläufer über das Internet ausfindig machen, ungefähr so, wie das US-amerikanische Militär im Netz nach Terroristen fahndet.

Wie die New York Times berichtet, plant die Polizei den Einsatz eines Such-Algorithmus, der E-Mails, Internet-Posts und Social-Media-Aktivitäten nach Sprachmustern absucht, die auf einen Amokläufer hindeuten. „Begriffe, die von Amokläufern in der Vergangenheit geprägt wurden, könnten einen Hinweis auf zukünftige Vorhaben geben“, so Paul J. Browne, Sprecher der New Yorker Polizei. Ziel der Überwachung sei, mögliche Täter frühzeitig im Internet zu identifizieren, mit ihnen in Kontakt zu kommen und einzugreifen.

Ob sich das Vorhaben mit den Datenschutz-Richtlinien des Staates vereinbaren lässt, bleibt abzuwarten. In der jüngsten Vergangenheit konnte die New Yorker Polizei bereits den Einsatz von Social Media zu Fahndungszwecken erfolgreich demonstrieren. Über Facebook sammelten die Beamten Beweise über die kriminellen Aktivitäten einer Gang, die später zur Festnahme der Kriminellen führten.

[New York Times, Bild von zimmytws auf Shutterstock]

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