Animoog 2.0: Moog hat seinen iPad-Synthesizer massiv verbessert [Video]

Letztes Jahr veröffentlicht, war Animoog ein wahrer Triumph für Moog Music. Die Synthesizer-App war ein mächtiges digitales Werkzeug, gemacht von der Legende analogen Instrumentendesigns.

Die App lieferte nicht nur den klassischen Moog-Sound, auch die Parameter für das Sounddesign konnten beinahe endlos verändert werden, ohne dass man dafür superkomplexe Kontrollen benötigte. Das Interface nutzte das Potenzial des Touchscreens voll aus und die App brachte sogar einfache Aufnahmefähigkeiten mit.

Jetzt gibt es davon die Version 2.0. Sie wurde von Grund auf neu geschrieben und erweitert. Die Oberfläche wurde überarbeitet und reagiert jetzt noch besser auf Benutzereingaben. Kleine Veränderungen und neue Features helfen, versehentliche Aktionen auf dem recht beschränkten Platz des Displays zu vermeiden und vereinfachen häufige Aufgaben.

Neben diesen kleineren Verbesserungen gibt es bei Animoog aber auch ein paar große Neuerungen. Die coolste: Man kann nun den Beschleunigungssensor des iPads nutzen, um das Tablet in einen 3D-Modulator für den Sound zu verwandeln. In einfachen Worten: Moog brachte die 2D-Oberfläche des Tablets in die dritte Dimension. Zudem hat Moog der App einen eingebauten Vierspur-Recorder spendiert. Das ist so jetzt nichts wirklich neues, was Apps angeht, jedoch ist es sehr praktisch, ein ausgefeiltes Tool für Aufnahmen, Loops und so weiter zu haben. Dieses Recorder-Feature kann für zusätzliche 3,79 Euro freigeschaltet werden.

Insgesamt wird dieser Synthesizer also für jedermann einfacher zu benutzen sein. Anfänger können einfacher herumspielen und professionelle Musiker haben deutlich mehr Möglichkeiten, diesen iPad-Synth einzusetzen.

Und: Die App ist derzeit für nur 13,99 Euro im deutschen App-Store erhältlich. [iTunes, via Gizmodo.com]

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