So rettet ihr eure nass gewordenen Gadgets

Euer Lieblings-Gadget ist ins Spülbecken, in die Toilette oder in den See gefallen, oder ihr habt es mit Kaffee übergossen? Kaputt muss es deswegen trotzdem nicht sein. Wir zeigen euch einige Tricks, mit denen ihr es vielleicht wieder zum Leben erwecken könnt.

Schritt 1: Strom abschalten

Sobald ihr feststellt, dass ihr euer Gadget geflutet habt, müsst ihr so schnell möglich den Strom abschalten. Der Schaden entsteht üblicherweise nicht durch das Wasser, sondern durch die Kurzschlüsse, die es ermöglicht. Wenn es einen wechselbaren Akku enthält, solltet ihr ihn so schnell wie möglich herausnehmen. Wenn nicht, schaltet es zumindest schnellstmöglich aus. Man sollte Geräte, die bereits ausgeschaltet waren, als sie ins Wasser fielen, keinesfalls wieder einschalten, nur um einmal auszuprobieren, ob sie noch funktionieren. Ihr werdet auf jeden Fall einige Tage ohne euer Gerät auskommen müssen. Findet euch damit ab.

Schritt 2: Auseinandernehmen

Entfernt nun alles von dem Gadget, was möglich ist. Abnehmbare Rückteile, SD-Karten, SIM-Karten, Buchsenabdeckungen, einfach alles. Je mehr sich abnehmen lässt, desto besser. Das Ziel ist, so viele Bereiche offenzulegen wie möglich.

Schritt 3: Aussaugen

Wenn ihr einen Staubsauger mit einer flachen Düse besitzt, seid ihr fein raus. Versucht, so viel Feuchtigkeit wie irgendwie möglich aus dem Gerät herauszusaugen. In jedes Loch und jede Öffnung sollte man ungefähr 5 Minuten lang hineinsaugen.

Vor nicht allzu langer Zeit ist mein Telefon in eine Suppenschale gefallen. Ich bin darauf nicht stolz, aber es ist passiert. Leider hatte ich keinen Staubsauger zur Hand. Ich musste also mit dem Mund die Suppe aus dem Kopfhöreranschluss, der Mikrofonöffnung und dem Lautsprecher heraus saugen und alles in eine zweite Schale spucken. Bin ich darauf stolz? Nein. Hat das das Telefon gerettet? Ja.

Schritt 4: Trocknen lassen

Auf vielen Websites gibt es die Empfehlung, das Gerät in eine Schale mit trockenem Reis zu legen. Das funktioniert ganz o.k., aber es gibt noch etwas wesentlich besseres, und das sind Rice Krispies. Die Frühstücks-Cerialien. Holt euch eine neue Schachtel, werft euer Gerät hinein und lasst es 48 Stunden ruhen. Das saugt die Flüssigkeit viel schneller und deutlich aggressiver als ungekochter Reis heraus. Das Gerät muss ab und an in der Schachtel gedreht werden.

Schritt 5: Ausprobieren

Nach ungefähr 48 Stunden könnt ihr euer Telefon aus den Frühstücksflocken herausnehmen. Wenn man immer noch irgendein Anzeichen von Flüssigkeit oder Feuchtigkeit sehen kann, liegt es einfach wieder zurück. Wenn es hingegen staubtrocken aussieht, könnt ihr den Akku wieder hineinstecken und es einschalten. Mit ein bisschen Glück funktioniert es jetzt wieder.

Was man nicht ausprobieren sollte:

Haartrockner, Öfen, Toaster. Das ganze Zeug schmilzt euch höchstens die Geräte ein. Wer unbedingt einen Fön verwenden will, sollte dabei die Hitze-Funktion ausschalten.

Mikrowellen: Denkt nicht einmal daran.

Schütteln. Auf den ersten Blick scheint das eine gute Idee sein, aber vielleicht ist das Wasser noch gar nicht so tief in euer Gerät eingedrungen, wie ihr glaubt. Das passiert erst durch das Schütteln.

Habt ihr noch weitere Tricks und Tipps auf Lager oder Geschichten, in welche Flüssigkeiten eure Geräte schon gefallen sind und wie ihr sie gerettet habt? Dann schreibt sie einfach in die Kommentare.

[Via gizmodo.com]

[Bild: Shutterstock/silver-john]

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16 Antworten auf So rettet ihr eure nass gewordenen Gadgets

  1. Marius 22 Dez 2012, 8:03

    Platine (ohne display)In 99%igen isopropanol einlegen und oxidierte Bereiche sanft abschrubben. Isopropanol entzieht Wasser

    • Sell 22 Dez 2012, 8:56

      Ergänzung:
      Bei Isopropanol- Behandlung sollte auch bedacht werden, das es den Schutzlack von den Platinen lösen kann, und mit den gelösten Lack in Kontakte eindringen kann, was zu Kontaktproblemen führen kann…
      Also Kontakte, Schalter verschonen…
      Ebenfalls die Optik bzw. Display um „Schleier“ zu vermeiden.

  2. Sell 22 Dez 2012, 8:45

    Hier meine Tipps aus der Praxis:
    SOFORT den Akku aus dem Handy raus-nehmen, um Schäden durch elektrolytische Prozesse zu stoppen.
    (Was bei iPhone von Apfel nicht geht. Der Feuchtesensor im Iphone markiert die Feuchtigkeit was zu Garantie- Verweigerung führt und oft zu Totalschaden !!! Also stets vor dem Kauf, Gerät mit herausnehmbaren Akku bevorzugen ! )
    Das mit dem Flüssigkeit aussaugen mit Sauger ist zusätzlich ein guter Tipp. (Habe hier dazugelernt)
    Gerät anschließend bei MAXIMAL 50 Grad C langsam trocknen. (z.B. Auf Heizkörper)
    Niemals dafür Mikrowelle, Heißluftpistole, Grill, ect. benutzen.
    -
    Falls salzhaltige Flüssigkeiten in das Gerät eindrang (z.B.: Seewasser, Suppe, …), zeitnahe 3 bis 5 mal in REINEN Wasser tauchen und zwischenspülen, um Salzrückstande auszuspülen die später zu leitfähigen Überzügen oder zu Korrosion im Gerät führen können.
    -
    Diese Verfahren wurde bereits mehrmals in der Praxis bei verschiedenen Kundengeräten (wie Handys, Funkgeräte, und ähnliche) angewendet, die panisch anriefen und Hilfe suchten !
    PS: es gibt auch praktisch tauchfeste Geräte, mit IP65 + …

    • Marco 22 Dez 2012, 13:00

      “Also stets vor dem Kauf, Gerät mit herausnehmbaren Akku bevorzugen !”
      Wieder mal so eine schwachsinnige Aussage von Sell. Bloss weil einer von 100000 so blöd ist, und sein Smartphone ins Wasser fallen lässt, soll man sich gleich eins mit herausnehmbarem Akku kaufen? Du kannst ja mal bei anderen Herstellern versuchen, dein Smartphone zu tauschen, nachdem es ins Wasser gefallen ist. Da spielt es keine Rolle, ob da nun ein Sensor verfärbt ist, oder nicht. Das bekommt man auch so mit, wenn man es öffnet.

      • a 22 Dez 2012, 17:41

        Was genau hat das mit blödheit zu tun?

      • Marco 22 Dez 2012, 19:17

        Gut, dann halt grobe Unaufmerksamkeit. Und wer sein Smartphone/Handy zur Toilette, oder in die Badewanne mitnimmt, der macht sowieso etwas falsch. Wenn man das alles berücksichtigt, kann gar nichts passieren.

      • Sell 23 Dez 2012, 13:48

        @Marco
        Nur einer von 100 000 ist äußerst unglaubwürdig !
        Nur unter Appleianer gibt es bestimmt viel mehr Deppen, die deren Selbstbestätigungs- Gadet in Flüssigkeiten fallen lasen !!!

      • Sell 23 Dez 2012, 13:54

        @Marco & co…
        Apple Geräte ohne Akku zum wechseln durch Kunden, haben noch viele weitere Nachteile, z.B.:
        1. Unterwegs fällt Smartphone / Navi / … aus, weil Akku erst im Gerät geladen werden muss.
        (Was bei Geräten mit austauschbaren Akku, durch austauschen des Akku nicht passieren kann)
        2. Bei Austausch / erneuern von Akku, muss Kunde die autorisierte Apple „Reparatur“ bezahlen.
        3. In der Reparaturzeit ist kein Smartphone verfügbar.
        4. Kunde hat lästige Arbeit und Transportrisiko bei Versand zu Reparatur.

        Und jetzt darf Marco & co… auch die Vorteile für Kunden, von fest eingebauten Akkus nennen, falls es welche geben soll ???
        los…

  3. Roman 22 Dez 2012, 15:46

    Zitat von Sell:
    (Was bei iPhone von Apfel nicht geht. Der Feuchtesensor im Iphone markiert die Feuchtigkeit was zu Garantie- Verweigerung führt und oft zu Totalschaden !!! Also stets vor dem Kauf, Gerät mit herausnehmbaren Akku bevorzugen ! )

    WIE WAHR !
    Die meisten Geräte von Apple werden nach einen Vorfall mit Feuchtigkeits zu teuren Totalschaden, weil Apple durch die Bauweise verhindert das die Kunden den Akku bei Bedarf selbst entnehmen können !

  4. gamesart 22 Dez 2012, 17:48

    Ich hatte früher mal gelesen:

    Ausschalten – Akku raus – In ein Handtuch wickeln und auf die Heizung legen. Nie ohne Handtuch sonst schmelzen evtl. Teile.

    Mein Xperia Active ist im übrigem eine halbe Stunde Wasserdicht. Dafür liebe ich Sony Produkte und das Xperia Go hat gleiche Features.

    • Sell 23 Dez 2012, 14:09

      Die Vorlauftemperatur bei gut eingestellten Heizungen ist seltenst über 50 Grad Celsius, weil es der Energieeffizienz schadet.

  5. Justin 22 Dez 2012, 19:26

    1. die rechtschreibung ist nich so toll, hab ich eig nichts gegen, aber als autor(!!!)…
    2. hab mal n iphone in nem see versenkt, aufgeschraubt, sauber gemacht und es ging wieder…
    3.wenn man so ein schussel is kann man handys beschichten lassen hab ich mal gelesen, dann sind auch die kontakte etc unanfällig, wie das funktionieren soll is mir nich klar, dass die kontakte funktionieren aber vor wasser geschützt sind, war auch hier auf gizmodo, war vllt mal wieder falsch übersetzt…
    4. sell, glückwunsch, aber kauf auch bitte keine smartphones, da ksnn der screen kaputt gehen, ach was, schreib briefe! Trottel!
    5.die geschichte mit der suppe gefällt mir xD
    6. was soll die scheiss android-apple-hetze, beide bauen scheisse…
    7. hab ma n headset mitgewaschen, in reis getan, geht auch mit salz, aber packt das device in nen teebeutel, dann kommt kein sud rein.
    8.wartet lieber länger als 48 stunden, lieber ne woche ohne gadget statt dass es ksputt is…

  6. Sell 23 Dez 2012, 14:16

    @ Marco & co, blubby + christian + jawoll + …
    -
    Die Möchtegern- Oberlehrer hier, die im Technikbereich die deutsche Ausdrucksweise zu korrigieren versuchen, sind wahrscheinlich alle aus der gleichen Appleianer- Sippe, die den kritischen Bemerkungen zu Apfel- Produkten + Geschäftsgebaren, nichts Gescheites mit Sachargumenten entgegnen können, und versucht stattdessen den / die Autoren persönlich anzugreifen.
    Es ist ein Zeugnis der geistigen Armut, wenn Manche nur mit solchen primitiven Art unter der Gürtellinie entgegnen können.
    Mein Beileid…
    lol

  7. Sell 22 Dez 2012, 10:27

    @ blubby + christian:

    Ihr sollt hier die Inhalte mit technischen Bezug lesen, versuchen zu begreifen und vielleicht davon etwas lernen !
    (Falls ihr dazu in der Lage seit ?)
    Und für optimale deutsche Ausdrucksweise, empfehle ich euch ein Duden- bzw. Oberlehrer- Forum…
    lol

  8. jawoll 22 Dez 2012, 12:52

    Sehr woll, Sell.

    Wir werden lernen, wie du es uns hier lehrst.

    Und deine Lieblingsform, den Imperativ von sein, also “seid” schreibt man nach wie vor mit d statt t. Dies wäre nur eine Zeitangabe. Ausserdem bitte kein blank vor Satzzeichen. Ist typographisch falsch.

    Und jetzt die Nase bitte in die Bücher und nachsitzen.

  9. Marco 22 Dez 2012, 14:11

    @Sell
    Du begreifst ja nicht mal die einfachsten Dinge der Grammatik und Rechtschreibung, und willst uns hier belehren? Vielleicht solltest du erst einmal an dir selbst arbeiten.