Test: TDK A73 Wireless Boombox – Lautsprechersystem mit Höhen und Tiefen

Unsere Smartphones sind bis zum Bersten mit unserer Lieblingsmusik vollgestopft. Wollen war aber unterwegs auch unsere Freunde in den Genuss unserer Sound-Welten kommen lassen, vermiesen uns die integrierten Smartphone-Boxen schnell jegliche Freude. Eine mobile Anlage muss her! So wie zum Beispiel die Bluetooth-fähige TDK A73 Wireless Boombox. Sie verspricht fetten Sound und Retro-Schick. Wir haben uns den massiven Brüllkasten genauer angeschaut und verraten euch, ob sich die Investition lohnt.

Mit seinem zwei großen, offenen Membranen, dem breiten Tragegriff und der klassischen mattschwarzen Bauform erinnert die TDK A73 Wireless Boombox an die goldenen Zeiten der 80er Jahre mit ihren übergroßen Kassettenrecordern. Dabei steckt im inneren der Lautprecher durchaus moderne Technik. Per Bluetooth verbindet sich die TDk A73 Wireless Boombox kabellos mit Wiedergabegeräten und der integrierte Akku sorgt laut TDK fünf Stunden für mobilen Soundgenuss.

Doch unterwegs sollte man gut auf die TDK A73 Wireless Boombox aufpassen. Denn auch wenn TDK versichert, dass die offenen Membranen mit dem goldenen Finish sehr widerstandsfähig sind, eine unsanfte Berührung mit einem spitzen Gegenstand würden sie sicher mit ihrem Leben bezahlen. Links und rechts oberhalb der Lautsprecher verstecken sich hinter schwarzem Lochgitter zwei kleinere Hochtöner. Auf der Rückseite, ebenfalls durch ein Gitter geschützt, befindet sich die Bassmembran.

Windige Plastikknöpfe

Auf der Klavierlackoberseite befinden sich zwei goldene Drehknöpfe. Der linke regelt die Lautstärke, der rechte den Eingangskanal. Die Plastikknöpfe sehen zwar schick aus, fühlen sich beim Bedienen aber etwa billig an. Auch werden die Köpfe ab und an unbeabsichtigt gedrückt, obwohl man sie lediglich drehen will. Die LED-Anzeigen von Lautstärke, den gewählten Eingangskanal und der Frequenz des integrierten UKW-Radios sind hinter der Klavierlackoberfläche verbaut und nur sichtbar, wenn sie leuchten. Sehr schick!

Auf der Rückseite befinden sich neben dem obligatorischen Eingang für das Netzteil zwei Klinkensteckerbuchsen – einer als Audioeingang, einer als Audioausgang. Außerdem kann die TDK A73 Wireless Boombox durch eine USB-Buchse als Ladegerät genutzt werden. Die TDK A73 Wireless Boombox versteht auch Bluetooth und tatsächlich funktioniert das mit einem entsprechenden Audiogerät wie einem Smartphone wunderbar und unterbrechungsfrei. Das Gerät bringt knapp 4 Kilogramm auf die Waage. Durch den breiten Tragegriff fällt das allerdings nicht negativ ins Gewicht.

Fetter Sound

Der Sound der TDK A73 Wireless Boombox kann sich durchaus hören lassen. Klare Höhen und tiefe Bässe lassen den Boden und das Trommelfell vibrieren. Die TDK A73 Wireless Boombox bringt es dabei auch auf eine ordentliche Lautstärke. Wenn sie voll aufgedreht wird muss man seine Gegenüber schon fast anbrüllen um verstanden zu werden. Etwas enttäuschend war die Akkulaufzeit. Sie wird von TDK bei einer mittleren Lautstärke bei 5 Stunden angegeben. Tatsächlich ging der TDK A73 Wireless Boombox nach knapp 3 Stunden die Puste aus.

Und auch wenn ich anfangs das schöne Retro-Design gelobt habe muss sich die TDK A73 Wireless Boombox doch den Vergleich mit ihrem direkten Vorgänger gefallen lassen. Dieser kommt mit weniger Goldelementen und einem schicken sowie praktischen Lederriemen.

Auf der linken Seite befindet sich das aktuelle Modell, auf der rechten Seite steht der Vorgänger.

Auf der linken Seite befindet sich das aktuelle Modell, auf der rechten Seite steht der Vorgänger.

Fazit

Mit ihrem charmanten Retro-Style und dem guten Sound wird die TDK A73 Wireless Boombox mit Sicherheit ihre Käufer finden. Doch sie hat auch ihre Schwächen. Allem voran trübt die nicht ganz perfekte Verarbeitung das Vergnügen. Das fällt besonders bei den billig wirkenden Plastikknöpfen auf. Dafür ist die TDK A73 Wireless Boombox vergleichsweise günstig. So wird der Preis von TDK zwar mit 400 Dollar angegeben, allerdings ist sie bei vielen Online-Händlern schon ab 200 Dollar erhältlich. Für dieses Geld bekommt man richtig viel Sound!

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2 Antworten auf Test: TDK A73 Wireless Boombox – Lautsprechersystem mit Höhen und Tiefen

  1. digitalemeinung 20 Dez 2012, 0:23

    “Mivoc Power Dock MP3-Lautsprecher-System” – höchstwahrscheinlich besser. Ich besitze die Anlage, bin sehr zufrieden. 120 Euro.

    • Bhutaplast 04 Feb 2013, 23:46

      Tja, nur dass die Mivoc-Graukiste shit aussieht und die TDK nicht. Klingt auch sicher nicht besser. Die ist nur sicher billiger.