Ein guter Grund, warum der Megapixel-Krieg aufhören muss

Auch wenn der Zusammenhang zwischen Megapixeln und Speicherbedarf klar sein dürfte – die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, sind nicht offensichtlich. 1000 Bilder mit der Nikon D800, die 36 Megapixel aufweist, benötigen 47 GByte Speicherplatz. 1000 Stück mit der 12-Megapixel DSL Nikon D3s brauchen nur 15 GByte.

Dreimal soviele Megapixel – dreimal soviel Speicherplatz. Das ist zwar nicht schwer zu verstehen – aber brauchen wir wirklich diese riesigen Pixelmengen? Für Urlaubserinnerungen sicherlich nicht. Wer eine DSLR besorgt hat, weil ihr Zuwachs bekommen habt (das scheint so üblich zu sein) dann werdet ihr auch gleich noch ein paar Festplatten besorgen müssen um die Bilderflut zu sichern. Man zahlt für etwas, was man eigentlich gar nicht braucht und was Mehrkosten und sehr viel Zeit beim Speichern und auch beim Bearbeiten benötigt. Also Vorsicht – lasst euch nicht grundlos auf das Megapixelrennen ein..

[Scott Kelby, PetaPixel, gizmodo.com]

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18 Antworten auf Ein guter Grund, warum der Megapixel-Krieg aufhören muss

  1. dagobert 19 Dez 2012, 7:40

    Ich glaube, grade die D800 dürfte sich mit 2000++ Euro NUR für den Body nicht unbedingt an den Heimanwender richtigen…

  2. thecameraman 19 Dez 2012, 8:00

    Das ist Technik für den Profi und nicht für den Consumer bereich. Alle der drei Dslr haben ihre berechtigung zudem unterschiedliche Qualitäten in ihrem jeweiligen Einsatzbereich.

    Gruß

  3. Steqal 19 Dez 2012, 8:05

    Die D800 soll ja hier auch nur exemplarisch dienen.

    Grundsätzlich hält sich das Gerücht bei den Heimanwendern, dass die Bilder mit mehr Megapixeln besser aussehen. Grundsätzlich können ein paar Megapixel nicht schaden. Wirklich sinnvoll sind Bilder mit <12MP aber zweifelhaft. Das dürfte selbst für Profis ausreichen, sofern man nicht auf Bildausschnitte angewiesen ist. Bei Privatleuten spielt das hingegen keine Rolle, weil teilweise so viele Bilder geschossen werden, dass man den Aufnahmen einer Veranstaltung von 30min – 2 Tage zum Sichten, geschweige denn bearbeiten benötigt. Witzigerweise macht sich niemand um die Sicherheit und die Komplexität der Sicherung so großer Datenmengen Gedanken. Daher verlieren die meisten Anwender im Laufe ihres Fotolebens immer mal wieder Ihre bisherigen Bilder, weil die Originalbilder, die sich auf einem zuverlässigen Medion-Rechner befinden nach einem Headcrash der Platte weg sind. Dann aber 300€ für die Wiederherstellung der Daten auszugeben kommt natürlich nicht in die Tüte, denn die Ersparnisse sind ja schon beim Kauf der DSLR draufgegangen.

    • dagobert 19 Dez 2012, 8:49

      Die mangelhafte Sicherung ist aber eher ein systematisches Problem, ganz unerheblich ob es nun um 15 oder 50 GB geht.
      Eine richtige Begründung warum viele Megapixel nicht gleich besser sind ist das aber nicht…

  4. robert 19 Dez 2012, 8:09

    Wo ist das Problem?
    Wer so eine Kamera kauft, der wird doch wohl das Geld für eine 4TB Festplatte haben, oder?

    • dave 19 Dez 2012, 9:31

      Es ist nicht eine Frage des Geldes sondern seiner legitimirten Verwendung. Geld haben heisst auch nicht es zu verpulvern…

      • Ungebetener Gast 19 Dez 2012, 10:13

        Was für ein Arroganz, über die legitime Verwendung des Gelds amderer Leute zu fabulieren.

  5. kd123 19 Dez 2012, 10:02

    thecameraman hat recht, jede Kamera hat seine Berechtigung!

    Ich als Fotograf, der täglich mit Agenturen zusammenarbeitet, die aus meinen Bilder die Möglichkeit haben wollen Ausschnitte zu wählen bin mit meiner D800 manchmal an der Grenze der Megapixel. Eine Phaseone kommt Geldtechnisch noch nicht in Frage, aber ich kann mehr Megapixel gut gebrauchen.

    Leute die Ausschnitte brauchen, brauchen Megapixel. Der Rest nicht.

    Für den normalen Anwender und den Hobbyfotografen würden auch 6 Megapixel aussreichen. Damit kommt man locker bei 300dpi (Druckpunkte pro inch) auf ein 20x30cm. Größer druckt fast niemand.

    Und wenn: Dann schraubt man einfach die dpi Zahl herunter und druckt es dann, denn niemand schaut sich ein A2 Ausdruck auf 10cm Entfernung an. Es wird also niemand sehen das ihr nur mit 150dpi statt 300dpi gedruckt habt.

    Als Beispiel, die großen Plakate am Straßenrand – die sogennanten 18/1 Plakate sind lefiglich mit 56 dpi gedruckt. Aus dder Nähe sehen wir ausschließlich bunte Punkte. Aber aus 2 Meter entfernung ein absolut scharfes Bild.

  6. Michael 19 Dez 2012, 12:05

    Wer … mit 39MP und RAW macht 1.000 Bilder? Das ist irrwitzig. Wer mit den Einstellungen fotografiert macht ein paar dutzend Bilder und dann ist die Bildserie fertig. Wer wirklich durch den Urlaub wandert und jeden Schnappschuss mit 36MP und RAW macht hat einen an der Waffel. Dann kann man auch eine externe Platte mitnehmen.

    Weder RAW noch 36MP noch die dargestellten Kameras sind für Schnappschüsse.

  7. eisi 19 Dez 2012, 13:49

    Ich würde hier nicht den Sinn der Anzahl der Pixel einer DSLR für weit über 2000 euro in frage stellen, sondern eher wieso Nokia auf die Idee kommt ne Kamera mit fast 42 megapixel in ein Handy zu packen, welches sicher nicht von Profis genutzt wird um irgendwelche fotos für Agenturen zu knipsen.

  8. echo5-7 19 Dez 2012, 14:23

    ich kapier dieses ganze posting und die diskussion nicht…. jede noch so billige kamera hat heute ein option mit der man die bildauflösung runter stellen kann. fotografiert einfach nicht so große bilder, fertig. ihr nehmt doch auch nicht die größten abzüge, nur weil’s die gibt?

  9. sprotte 19 Dez 2012, 18:14

    Welch sinnloser Beitrag. Wenn Nikon seine Auflösung so schnell gesteigert hätte, wie die Festplatten Preise gesunken sind, müssten sie heuet Kameras mit über 300 Megapixeln anbieten.

    1999 führte Nikon seine D serie ein. Für das was damals eine 20GB Platte kostete bekommt man heute eine 3TB Platte.

    Also sind über die Jahre die Kosten zum speichern seiner Bilder deutlch gesunken, trotz gestiegener Auflösung.

  10. Siegfried Müller 19 Dez 2012, 19:35

    das gefällt mir auch

  11. Dino 20 Dez 2012, 12:06

    Wieso werden hier RAW Dateien mit JPG Dateien verglichen??? Ist doch klar, dass RAW größer ist als JPG…

    Ausserdem:
    - Welcher Hirni schießt Schnappschüsse in RAW?
    - Was ist das Problem von 3 Mrd. Pixel auf z.B. 6 Megapixel runterzuschalten? Das kann doch jede Kamera :o)

  12. Alex 20 Dez 2012, 14:35

    Kauft euch keine Stereoanlage, die braucht ihr nicht, ihr braucht nur ne Dockingstation! Oder PC Lautsprecher! Den Unterschied hört eh kein Mensch und die sind viel teurer und größer. Ausserdem hört ihr eh kaum Musik. Und das könnt ihr auch übers Handy hören.

    Alter was fürn Schwachfug, schon bei meiner Nex3 bin ich froh über die Auflösung, wenn ich mit dem 16mm unterwegs bin, hab ich halt nix zum zoomen… Und der Papa der n Portrait-Ausschnitt aus nem Schnappschuss seiner kleinen machen möchte, beschwert sich sicher auch nicht!!!

    Und zum Thema Nokia, da Handies idR nicht über Zoomobjektive verfügen, ist das gar nicht doof. Ausserdem speichert das keine 42MP Bilder!

    Mit solchen Pauschalisierungen anderen den Nutzen die Technik madig machen, was is das denn fürn Tech Magazin????

  13. Projektleiter 21 Dez 2012, 11:49

    Neulich hatte ich auch so einen Megapickel.

  14. laderio 23 Dez 2012, 23:23

    Die 36 MP sind genauso sinnvoll wie 14 Bit Farbtiefe im Raw. Man braucht sie nicht für den Druck, aber man hat bei der Entwicklung später mehr Freiräume.
    Ich habe aktuell nur eine D5100, würde aber nicht nein sagen zu einer D800. Allerdings werde ich mir sobald keine kaufen, zumal ja auch noch die Preise für Objektive oben drauf kommen.

    • laderio 23 Dez 2012, 23:26

      Achja, die Lichtleistung leidet scheinbar nicht durch die Auflösung, sofern man nicht 1:1 Ansichten sondern gleich große Ausschnitte vergleicht. Dann sieht man sogar den Vorteil der vielen Megapixel, da das Rauschen dann gleichmäßiger ist.