Die letzen Worte eines Menschen auf dem Mond

Jeder kennt Neil Armstrongs Ausspruch, als er als erster Mensch die Mondoberfläche betrat. Was aber waren die letzten Worte, die ein Mensch dort äußerte?

Als Commander Eugene Cernan vor 40 Jahren auf der Mondoberfläche stand, kurz bevor er in die Apollo 17 zurück kletterte, hielt er eine kurze Rede:

Ich befinde mich auf der Oberfläche; und während ich der Menschheit letzte Schritte auf der Oberfläche tätige, für einige Zeit, aber wohl nicht zu lange, möchte ich kurz sagen, was die Geschichte erinnern wird. Amerikas heutige Herausforderung hat das morgige Schicksal der Menschheit geformt. Und wir verlassen den Mond am Taurus-Littrow so, wie wir hergekommen sind und, so Gott will, wir auch wieder zurückkommen sollen: Mit Friede und Hoffnung für die Menschheit. Eine gute Reise der Besatzung der Apollo 17.

Problematisch an solchen Dingen: Natürlich verbrachte man die nächsten Momente nicht stillschweigend und technisch gesehen noch einige Zeit auf dem Mond. Walter Cunningham, dem Autor von The All-American-Boys zufolge waren die letzten, schwer übersetzbaren Worte vor dem Start: „Let’s get this mutha outta here.“

The Atlantic vermutet eine prosaischere Version. Cernans letzte Worte sollen so eine Reaktion auf eine Fehlfunktion einer von dem Astronauten Jack Schmitt bedienten Kamera gewesen sein: „Okay. Lasst uns losfliegen. Vergiss die Kamera…“, gefolgt von einem nüchternen Countdown und dem unumgänglichen „Start“. Bis irgendwer also wieder dort hochfliegt und neue letzte Wörter äußert, wird das Ganze wohl ein Rätsel bleiben. [The Atlantic]

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