Neues Flugzeug braucht nicht unbedingt einen Piloten

Ferngesteuerte und komplett autonome Drohnen kennen wir ja, das ist echt nichts neues mehr. Interessant ist aber das folgende Konzept, von dem das erste Gerät nun an die Schweizer Armee ausgeliefert wurde: Wir dürfen vorstellen, das Centaur Optionally Piloted Aircraft von Aurora.

Hierbei handelt es sich im Grunde um ein umgebautes Kleinflugzeug von Diamond Aircraft, das zu Überwachungs- und Aufklärungszwecken eingesetzt werden soll. Es basiert auf der viersitzigen und zweimotorigen Diamond DA42MNG und wurde jetzt offiziell von der FAA und der EASA zugelassen. Der Clou an dem Teil: Es kann wahlweise von einem Piloten im Cockpit oder, nach einer Umbauzeit von vier Stunden direkt vor Ort, ferngesteuert vom Boden aus geflogen werden – daher auch die Bezeichnung Optionally Piloted Aircraft. Seine Bodenstation trägt das Flugzeug dabei selbst zum Einsatzort, was logistisch so einiges vereinfachen dürfte. Immerhin wird diese Halb-Drohne nicht gerade von einem Smartphone gesteuert werden.

Das neue Fluggerät wird ab Januar 2013 ausführlich von der Armasuisse getestet werden. Dabei sollen sowohl neuartige Sensoren wie auch Ausrüstung zum Ausweichen vor Hindernissen auf die Probe gestellt werden.

Für mich Luftfahrt-Geek stellt sich dann ja nur noch eine Frage: Gibts das Ding auch in zivil und kann ich es dann mit dem Smartphone fernsteuern? [Aurora, via aero.de]

Bild: Aurora

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