Last.fm-Radio wird kostenpflichtig – oder verschwindet ganz

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Quo vadis, Last.fm? Aus der Richtung des einstmals ultra-hippen Audio-Streaming-Anbieters (Ihr wisst schon, noch vor Spotify, simfy und Rdio) gab es lange nicht besonders viel zu hören. Also, zumindest News-technisch. Jetzt aber hat sich das geändert, nur leider nicht mit besonders viel Positivem. Das Internet trauert. Ein bisschen.

Denn man will im Hause Last.fm nur unser Bestes – unser Geld. So wird ab 15. Januar 2013 das Last.fm-Radio über den Desktop-Client bei uns zu einem kostenpflichtigen Abo-Feature. Das betrifft ebenso die USA und Großbritannien. In Kanada, Australien, Neuseeland, Irland und Brasilien ist dies allerdings nichts Neues, dort ändert sich also nicht besonders viel. Traurig blickt allerdings der Rest der Welt drein: Aufgrund von Lizenzbeschränkungen, wie es heißt, wird der Radiodienst dort komplett eingestellt.

Immerhin: Das seit jeher beliebte Scrobbeln von Musik ins Internet wird weiterhin möglich und kostenlos bleiben, und das überall. Das gilt im Übrigen auch für die anderen Dienste, die Last.fm anbietet. Zudem kann man bereits jetzt die Beta-Version einer neuen Desktop-Anwendung herunterladen und einige neue Features ausprobieren. Außerdem, als weitere kleine Erleichterung: Das Last.fm-Radio über die Website bleibt uns weiterhin kostenlos, wenn auch werbefinanziert, erhalten.

Und sonst? Für iPhone und iPad gibt es bald eine neue App, die Musik scrobbelt und Last.fm-Empfehlungen nutzt. Das Ganze natürlich kostenfrei und weltweit. Wer unterdessen auf Radio mit Last.fm-Unterstützung nicht verzichten will, kann dazu ja beispielsweise Last.fm für Spotify nutzen.[Last.fm]

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