US-Energieministerium will bessere Akkus

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Das US-Energieministerium hat große Pläne. Die Behörde fordert die Entwicklung von Akkus, die fünfmal mehr Energie speichern können als heute und sie sollen auch noch fünfmal preiswerter sein als heutige Modelle. Und das ganze soll in fünf Jahren fertig sein. Die Idee: Die Forschung soll wie bei der ersten Atombombe organisiert werden.

Die Idee: Zuerst will das Energieministerium das Joint Center for Energy Storage Research gründen und es in den nächsten 5 Jahren mit insgesamt 120 Millionen US-Dollar ausstatten. Das Forschungszentrum soll dann die besten und schlauesten Köpfe von sechs nationalen Forschungsanstalten, fünf Unis und vier Privatunternehmen abwerben. Und am Ende soll dann ein riesiges Forschungsprojekt entstehen, an dem hoffentlich am Ende die gewünschte Akkutechnik steht.

Das Forschungsprojekt soll im Argonne National Laboratory entstehen. Die Akkus sollen in allen möglichen Geräten angefangen von Smartphones bis hin zu Autos eingesetzt werden und auch als Energiespeicher für Sonnen- und Windkraftanlagen dienen. Es ist aber noch wichtig zu wissen, dass das Projekt nur mit ungefähr einem Prozent des Budgets ausgestattet wird, das dem Manhattan Projekt zur Entwicklung der Atombombe zur Verfügung stand. Das kostete damals 2 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einer heutigen Kaufkraft von 26 Milliarden US-Dollar. Hoffen wir mal, dass es trotzdem Erfolg hat.

[Via Computer World, gizmodo.com]

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  1. Hm, man will sich also die besten Wissenaschaftler kaufen und dann mit dem Bisschen Geld ein riesen Industrieprojekt aus dem Nichts schaffen. Wenn ich sowas lese frage ich mich dann aber doch immer wieder, warum nicht einfach Projekte unterstützt werden die es schon längere Zeit gibt, denen es aber an Finanzierung mangelt? Alle paar Monate werden Technologien vorgestellt, die diese Ziele um ein Vielfaches übertreffen. Aber nie klemmt sich ernsthaft jemand dahinter.
    Wenn ich so an die ganzen Nachrichten der letzten Zeit denke: modifizierte Katoden/Anoden, Flüssigmetallakkus, Kondensatoren mit der Energiedichte und Kapazität normaler Akkus (Supercons)…. und das ist ja nur das, was mir in Gedanken geblieben ist.
    All diese Leute haben doch schon Forschungsergebnisse und zum Großteil auch Patente. Aber nein, man kauft sich einen Haufen genialer Leute und die sollen nochmal ganz von vorn anfangen. Zumal die meisten dieser Forschungsprojekte schon ohne große optimierung Leistungen erbringen die weit über dem liegen, was dort als Ziel genannt wird. (10fache Kapazität bei halbierter Ladezeit (Materialoptimierung); ungeheure Kapazitäten zu Ramschpreisen (Flüssigmetallakkus); Ladezeiten im Bereich einer bis weniger Minuten (Supercons))

    Sollte ich jetzt etwas falsch verstanden haben, dann berichtigt mich bitte. Bisher klingt es aber mal wieder nach Politikern denen einfach der Überblick fehlt.

  2. @Light: Wenn Amerika das machen würde hätten sie nie die Hand auf dem Projekt bzw könnten ihre Forscher nicht formen wie sie es gern hätten….Im Endeffekt wird nach den 5 Jahren nix großartiges rauskommen, bzw. erst für Militärsachen eingesetzt oder für Dinge die im Interesse AMERIKAS sind. Bis da ein ausgereiftes Produkt auf dem freien Markt landet vergeht wohl noch eine geraume Zeit, bis Infrastruktur, die Global Players und die Interessen einiger Länder soweit sind!

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