Inspiriert von der Natur: Roboter-Meeresschildkröte bewegt sich geschmeidig im Wasser

In der Wissenschaft gibt es eine Inspirationsquelle, die beim Bau von Robotern nahezu unabdingbar ist: Mutter Natur. Sie macht vor, der Mensch baut nach – zum Beispiel an der Universität von Zürich, wo Ingenieure und Forscher derzeit eine künstliche Meeresschildkröte konstruieren. Naro-tartaruga, so ihr Name, bewegt sich schon jetzt ähnlich geschmeidig durch Gewässer wie ihr natürliches Vorbild.

Naro-tartaruga ist knapp einen Meter lang, 75 Kilogramm schwer und bewegt sich mit einer Spitzengeschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde. Optisch hat sie bis auf ihre Flossen noch wenig mit einer echten Meeresschildkröte gemeinsam; muss sie aber auch nicht, schließlich geht es den Wissenschaftlern mehr um mögliche Unterwasser-Fortbewegungsmethoden als um den genauen Nachbau einer alten Schildkröte.

Die Idee, sich an Mutter Natur zu orientieren, ist auf dem Gebiet der Robotik allerdings nicht neu: Auch das deutsche Unternehmen Festo aus Esslingen konstruiert seit einigen Jahren von der Natur inspirierte Tier-Roboter, darunter ein Vogel und eine schwimmende Qualle. Details und Videos dazu gibt’s auf dem offiziellen Youtube-Kanal von Festo, im Folgenden ein Video von Naro.

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[Naro – Nautical Robot]

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