Bewiesen: Das Chemo Brain existiert wirklich

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Schon seit geraumer Zeit klagen Patienten, deren Krebserkrankung durch eine Chemotherapie behandelt wurde, über anhaltende Beeinträchtigungen ihrer mentalen Funktionen. Forschern der West Virginia University School of Medicine ist es nun gelungen, das Phänomen "Chemo Brain" zweifelsfrei auf die angewandte Therapie zurückzuführen.

Während man sich aufgrund der verwendeten MRT-Technik bisher schwer tat, einen direkten Zusammenhang zwischen der Chemotherapie und den Beschwerden der Patienten herzustellen und nachzuweisen, offenbarten PET- und CT-Scans deutlich sichtbare Veränderungen im Gehirn:

Anhand Gehirn-Aufnahmen von 128 Brustkrebspatienten, welche mit einer Chemotherapie behandelt wurden, konnten die Ärzte in jenem Areal, welches überwiegend der Planung und Priorisierung dient, eine klar erkennbare Lücke ausfindig machen – eine zwar wenig erfreuliche, andererseits aber doch vorteilhafte Erkenntnis, die im besten Fall eine rechtzeitige Behandlung ermöglicht, im schlimmsten Fall aber wenigstens Patienten und Angehörige auf zu erwartende Probleme vorzubereiten vermag.

[Via Gizmodo.com]

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