(Beinahe-)Holodeck an der Stony Brook University New York

Photonentorpedos und Warptantrieb sind noch Dinge der Zukunft, die Stony Brook University in New York hat mit ihrem Reality Deck zumindest schonmal einen Videoraum, der dem Holodeck noch am nächsten kommt.

Das Reality Deck ist der erste 1.5 Gigapixel Bildschirm der Welt. Der etwa 1.5 Millionen Euro teure Raum befindet sich nun im Center of Excellence in Wireless and Information Technology (CEWIT) der New Yorker Stony Brook University.

Die Projektionsfläche soll Wissenschaftlern bei der Visualisierung riesiger Informationsmengen dienen. Darunter fällt alles von den in Jahrhunderten künstlerischen Schaffens angesammelten Bildern bis hin zu einer „durchschreitbaren“ Darmspiegelung, Satellitenbildern oder Klimamodellen.

Die 10 x 5.8 x 3 Meter messenden Innenwände wurden mit 416 Samsung LCD Bildschirmen mit einer jeweiligen Auflösung von 2560 x 1440 ausgekleidet. Die Bilder werden von 240 CPU-Kernen, 1.2 Terrabyte Arbeitsspeicher und 80 Grafikprozessoren geliefert. Das Surroundsoundsystem besteht aus 22 Lautsprechern und 4 Subwoofern.

Dank der Kombination eines NaturalPoint Ortungssystems mit Microsoft Pixelsense passt sich das Bild außerdem der Position des Nutzers im Raum an. Bewegt man sich so beispielsweise auf die Wand zu, kann das Bild automatisch vergrößtert werden. Mehrere Nutzer gleichzeitig sollen kein Problem darstellen. [Gizmag -Motherboard - Stony Brook University 12 - Bild: Stony Brook University]

[Oliver Schwab / Andrew Tarantola]

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7 Antworten auf (Beinahe-)Holodeck an der Stony Brook University New York

  1. netsurfer912 23 Nov 2012, 13:27

    Super Anlage! Nur etwas unnötig ^_^

  2. grixe 23 Nov 2012, 14:17

    Wie das wohl mit mehreren Benutzern funktionieren mag? So ohne Shutterbrille und sowas…

  3. MaPäter 23 Nov 2012, 14:22

    Wenn die Bildschirme keinen, oder nur einen sehr schmalen Rahmen hätten würde es sichtlich besser sein .

    • felix 23 Nov 2012, 15:08

      allerdings! die sollten nahtlos sitzen, so ist ja doof.

    • digitalemeinung 23 Nov 2012, 22:50

      Da haben die meiner Meinung nach echt am falschen Ende gespart, wenn ich das richtig sehe.
      Durch die Balken gibt es immer nur einer Kompromissdarstellung. Möglichkeit eins wäre, dort Bildinhalte abzuschneiden, wo der Rahmen ist. Möglichkeit zwei ist, auf den Beschnitt zu verzichten, dann allerdings werden die dargestellten Sachen optisch verzerrt.

  4. Kevin 24 Nov 2012, 6:30

    Wie wärs mit ner Art Kinoleinwand…?

  5. Tada 24 Nov 2012, 12:06

    Hat eigentlich schon jemand mal ein “Holodeck” für Arme mit 4-5 Beamern nachgebaut? Denkbar wäre so etwas ja aber bisher habe ich so etwas noch nicht gesehen und es wäre wesentlich günster als die ganzen Monitore.