Als Teenager haben die meisten von uns sicherlich kaum etwas mit Wissenschaft am Hut gehabt. Bei diesen Mädels aus Afrika war das zum Glück anders. Sie haben einen Stromerzeuger entwickelt, der mit Urin betrieben wird. Im Ernst.
Duro-Aina Adebola, Akindele Abiola, Faleke Oluwatoyin und Bello Eniola sind 14 beziehungsweise 15 Jahre als und wohnen in Nigeria. Sie haben ein System entwickelt, bei dem mit einem geringen Stromeinsatz und Urin Strom gewonnen werden kann. Der Stromgenerator funktioniert mit einer Brennstoffzelle.
Und das funktioniert so:
Urin wird durch Hydrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten – das geht mit einem wesentlich geringeren Energieeinsatz als bei Wasser. Der Wasserstoff wird mit einem Wasserfilter gereinigt und in einem Glaszylinder gespeichert und mit einer Borax-Lösung von der Feuchtigkeit befreit. Der so geklärte Wasserstoff kommt in eine Brennstoffzelle, die Strom erzeugt.
Die Erfinderinnen haben den Urin-Stromgenerator für die “Maker Faire Africa” entwickelt. Auf der Homepage des Projekts ist mehr darüber zu lesen – und hey – das funktioniert hier natürlich genaus so. Wer baut’s nach? [Casey Chan / Andreas Donath]
[Via Maker Faire Africa, Neatorama]
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Wer baut’s nach? Na wer wohl? Die Chinesen :)
LOL
Sowas sollte direkt an jede Toilette angeschlossen werden, die Frage ist nur, wann amortisiert sich so ein Generator und wie viel Energie wird bei der Herstellung eines Generators verbraucht im Vgl. zur Einsparung?
Wenn sowas hier rausgebracht wird kostet es sowieso wieder tausende Euro. Also Go China, Go! :-)
Ich frag mich ob die Mädels sowas wie ein Patentrecht drauf erhalten haben?
Wenn sie eins beantragt haben warum nicht? Bezweifle jedoch dass die Mädels die Kosten dafür tragen könnten.
An die Chemiker hier: Kann das stimmen? Falls ja:
- Wird das Borax dabei verbraucht oder ist es nur ein Katalysator?
wird nicht “verbraucht” wenn ich das hier mal http://www.welt.de/print-welt/article394836/Wasserstoff-Autos-mit-Borax-im-Tank.html in die Waagschale werfen darf.