Hotline Miami: Brutal, schnell und schwierig

HotlineMiami

Macht das noch Spaß? Das Hipster-Massaker Hotline Miami liefert vom Kinofilm „Drive“ inspirierte Gewaltorgien in Pixelgrafik. Der Hype um das Spiel bringt Indie-Designveteran Jonatan Söderström a.k.a. Cactus nach etlichen Freewarespielen ins Mainstream-Rampenlicht.

Was früher an einer bestimmten Sorte Spiele faszinierte – ein Mix aus Gewalt, Tabubruch und Immersion – lässt Söderström im Jahr 2012 neu aufleben. Wer sich noch erinnern kann, bei Carmageddon oder dem ersten GTA so etwas wie Respekt vor der eigenen Zerstörungswut empfunden zu haben, der wird sich in Hotline Miami um fünfzehn Jahre zurückversetzt fühlen.

Das Spiel selbst ist schwierig: Der Avatar hält nur einen Schuss aus und stirbt pro Level gefühlte tausend Tode. Man kämpft sich durch Bürogebäude, Krankenhäuser und Restaurants. Es geht darum, die ideale Route zu finden, eine bestimmte Serie von Handlungsabläufen zu lernen, die eben nicht mit dem Tod des Protagonisten enden. Ohne das ganze Blut und die verrückte Story wäre Hotline Miami vielleicht sogar mit Frozen Synapse verwandt, jedenfalls muss man ähnlich genau auf Deckung und Sichtlinie achten.

Der Mix aus Brutalität, Taktik und Coolness spricht sicher nicht jeden Spieler gleichermaßen an. Beste Wertungen auf Eurogamer und Rockpapershotgun dürften zumindest neugierig machen.  Adrenalinjunkies besorgen sich ihren Fix auf Steam oder GOG.

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  1. Spiele es bereits seit einigen Wochen – Der Soundtrack ist der Hammer und das Spiel ist sehr auf Taktik ausgelegt! Die verschiedenen Masken im Spiel sollte man je Level vorsichtig auswählen, diese können einem enorm helfen :)

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