Photometric Stereo: 3D-Modelle von Gebäuden aus Sonne & Zeit

Die Vorteile dreidimensionalen Kartenmaterials gegenüber seiner flachen Konkurrenz liegen nicht nur auf der Hand, sondern haben jüngst Forscher der University of Washington dazu verleitet, die Konstruktion digitaler 3D-Modelle deutlich zu vereinfachen: Mehr als eine Webcam, GPS, ein sonniger Tag und ein kleines Stück Software sind dazu nicht vonnöten.

Der Algorithmus der Forscher macht sich dabei die unterschiedlichen Positionen der Sonne zu Nutze, um aus den daraus entstandenen Schatten der Gebäude in Verbindung mit der jeweiligen Tageszeit und der eigenen Position 3D-Modelle zu erstellen. Klingt relativ einfach, ist es auch – das aber zu Lasten der Flexibilität: Mit allzu plötzlichen Veränderungen der Tiefe hat das System aktuell noch Schwierigkeiten, da es Informationen dazu lediglich durch einen Vergleich mit benachbarten Pixeln gewinnt – ein Berg, der zwar weit entfernt, aus Kamera-Perspektive aber hinter dem Gebäude steht, kann so ganz leicht zum Stolperstein werden. [Andrew Liszewski / Johannes Geissler]

[Washington University via NewScientist]

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