Civil Rights Captcha: Neues Prüfverfahren testet menschliche Emotionen

Civil Rights Captcha

Fast jeder wünscht sich ein besseres Captcha-Verfahren, ist es doch manchmal gar nicht so einfach, das Wort hinter dem Gekrackel auf dem Bildschirm auszumachen. Das Civil Rights Captcha bietet nun eine neue Herangehensweise an den Beweis der Menschlichkeit: Der Nutzer muss Empathie bezeugen können.

Statt einem numerischen Gewirr oder zufälliger Wörter bekommt der Nutzer beim Civil Rights Captcha einen kurzen Text über eine Verletzung eines Grundrechtes präsentiert – und die Frage, was er dabei empfindet. Zumindest die aktuelle Generation der Maschinen würden diese Test nicht bestehen.

Das Civil Rights Captcha ist für jeden verfügbar, aktuell allerdings nur in den Sprachen Schwedisch und Englisch. Auf jeden Fall eine komfortablere Ausgabe des Turing Tests. Und falls Roboter doch noch lernen, Empathie zu empfinden, gibt es wenigstens keine Robokalypse. [Civil Rights Captcha via Wired]

[Oliver Schwab / Eric Limer]

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    1. Nein, nicht wirklich. Der “Text hinter den Bildern” ist ja, genauso wie bei den anderen Captchas, nicht auslesbar. Der Computer muss bei diesem Captcha sogar zwei Hürden nehmen, nicht nur, wie beim klassischen Captcha den Text erkennen (normalerweise auch nur zwei Wörter), sondern die (vielleicht ja auch falsch erkannten) Ergebnisse bewerten. Außerdem sind es drei statt nur zwei Wörtern.

      Alles in allem eine deutlich sicherere Methode.

  1. Leider stimmt die Aussage, dass es da nichts gibt, das so etwas erkennen könnte wohl nicht mehr sehr lange. Es gibt schon erste Software, die beispielsweise Gesichtsausdrücke interpretieren kann. Und die Robotikwissenschaft arbeitet an mehr.
    Außerdem frage ich mich, wer die Antwort beurteilen soll. Auch dazu wäre eine Maschine wohl nur bei Multiple Choice in der Lage. Und das gäbe Angreifern eine statistisch signifikante Chance auf einen erfolgreichen Angriff

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