Kim Dotcom: Verlangsamte Internet-Verbindung verriet Abhöraktion

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Während man sich für gewöhnlich eher selten mit der Zeit in Millisekunden befasst, sieht das bei Online-Games schon ganz anders aus: Kim Dotcom Schmitz, der lange die Rangliste von Modern Warfare 3 anführte, genügte letztlich eine Verzögerung von 150 Millisekunden, um auf die Abhöraktion des FBIs aufmerksam zu werden - lange vor dem eigentlichen Zugriff.

Schmitz war derart darauf bedacht, seine Position auf der Rangliste zu verteidigen, dass er über eine direkte Verbindung zwischen seinem Anwesen und dem Sky-Tower in Auckland verfügte. Daraus ergab sich eine Verzögerung von vergleichsweise geringen 30 Millisekunden, die sich schließlich spürbar erhöhte und Kim auf den Plan rief.

Nach Berichten von Herald habe Gen-I, ICT-Lösungsanbieter der Telecom New Zealand Group, die Verbindung daraufhin im Trace-Route-Verfahren geprüft und festgestellt, dass die Signale zwischen Dotcoms Anwesen und dem Sky-Tower umgeleitet wurden. [Jesus Diaz / Johannes Geissler]

[New Zealand Herald via Betabeat]

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  1. Tja, das hätten die sich vom FBI wirklich denken können, glaube das wäre jedem Zocker aufgefallen der bisschen regelmäßig zockt und immer ne gute verbindung hat, selbst 30ms sind in nem Spiel nen ziemlich krasser Unterschied! Tja..

  2. Ich finde es schlimm das die Abhöraktion illegal war und dennoch vom “Gesetzeshüter” durchgezogen wurde. :-/
    Wenn nicht mal der sich mehr ans Gesetzt haltet, wer dann?

      1. Bestes Beispiel die Tötungen der Zivielbevölkerung im Irak durch die USA. Letztlich durch Wikileaks bekannt gemacht bevor etwas unternommen wurde.

  3. konnte er nicht selber ein TRACERT absetzen? Wenn er eine Standleitung hatte und Station1 kannte, dürfte das doch kein Problem gewesen sein.

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