Der Londoner Designer Andy Martin hat im Auftrag von Sitzmöbelhersteller Thonet ein Fahrradkonzept designt, bei dem Rahmen, Lenkrad und Sattel vollständig aus Buchenholz bestehen. Der hölzerne Renner soll in limitierter Auflage erscheinen und um die 43.000 Pfund kosten.
Martin wandte dabei dieselbe Technik an, die Thonet seit den 1930er Jahren zur Herstellung von Stühlen verwendet. Die auf Youtube dokumentierte Technik scheint beinahe zu martialisch, um damit ein so kontrolliert geschwungenes Design herzustellen. Mocoloco.com zitiert Martin folgendermaßen: „Die Herausforderung bestand darin, denn Vorgang des Dampfbiegens auf ein Fahrrad des 21. Jahrhunderts mit hochkomplexem technischen Hintergrund anzuwenden.“ Zur Herstellung des Rahmens wurde eine CNC Maschine verwendet.
Man mag darüber streiten, ob ein hölzernes Fahrrad im Alltagsgebrauch sonderlich viel Anwendung finden wird. Wer aber schon immer mal 43.000 Pfund für ein Designerfahrrad ausgeben wollte, dem bietet sich bald mit der limitierten Edition der Räder die Gelegenheit dazu.
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Bremsen?!?!
Designerfahrräder haben keine Bremsen. Funktion folgt schließlich Form!
Solch einen Fahrradtyp ohne Bremsen nennt man Fixies oder Eingangrad siehe google, wiki…
man bremst durch Gegendruck auf die Pedale. Eben ein sehr minimalistisches Fortbewegungsmittel und nur für geübte Fahrradfahrer zu empfehlen.
Das ist nicht ganz richtig ein fixie hat wie du schon gesagt hattest kein Leerlauf und man kann quasi rückwärts fahren. ein Eingangrad (auch genannt Single Speed) hat Leerlauf und unter umständen sogar Rücktrittbremse, es sagt halt nur das es nur einen Gang hat ;)
Wurde der Rahmen jetzt mittels “Dampfbiegen” gefertigt, oder auf einer CNC Maschine? :-)
Beides ;-)
Per Dampf wurde das Holz gebogen und per CNC dann “zugesägt” – irgendwie muß der Rahmen ja rund werden :-)