In einem Punkt sind Apple Maps besser als Google Maps

Google Maps vs. Apple Maps

Vergleicht man Apples und Googles mobile Kartenlösungen, gewinnt derzeit eindeutig Google. Aber es gibt einen Punk, bei dem Apple ganz einfach die Nase vorn hat. Die Karten sind weniger datenintensiv und das könnte für mobile Nutzer ein wichtiger Punkt sein.

Natürlich kann man daraus auch einen Witz machen und sagen, dass Apples Karten effizienter sind, weil sie falsche Daten anzeigen oder euch in die Irre führen. Aber nach Angaben von den Mobilfunkexperten von Onavo ist die Differenz zwischen dem Datenvolumen der beiden Anbieter ganz erheblich.

Verglichen mit Google Maps auf iOS benötigten Apple Maps erheblich weniger Datenvolumen. Und das ist der Grund: Apple verwendet Vektordaten, während sich Google immer noch auf Rasterbilder (also Bitmaps) verlässt. Das ist von entscheidender Bedeutung, wenn man in das Kartenmaterial hineinzoomen will. Bei Google werden dann neue Bilder geladen. Bei Apple Maps nicht.

Selbst wer eine Pseudo-Flatrate hat, wird daran interessiert sein, den Datenverbrauch möglichst gering zu halten. Apple hat zwar noch einen weiten Weg vor sich, seine Kartenanwendung insgesamt auf das Niveau von Google Maps zu bringen, aber in diesem Punkt ist man Google bereits überlegen. [Casey Chan / Andreas Donath]

[Via Onavo]

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