Mail Call: Als per Post versandte Tonaufnahmen noch eine Alternative zu Ferngesprächen waren

Mail Call

Im Jahr 1967 brachte die Firma Smith-Corona ein Mail Call genanntes Gerät auf den Markt. Mit dem Aufnahmegerät konnte man Nachrichten auf kleinen Kassetten speichern und anschließend per Post zu anderen Besitzern eines solchen Gerätes senden.

Was wie der Urgroßvater von Voicemail wirkt, band die Besitzer gezwungenermaßen an einen Anbieter. Smith-Corona vermarktete das System als die persönliche Alternative zum Briefeschreiben, aber ohne die schlechte Sprachqualität von Telefongesprächen.

Zur damaligen Zeit argumentierte die Firma außerdem noch mit dem enormen Preisvorteil gegenüber Ferngesprächen. Ein Starter Kit mit zwei Aufnahme- und Abspielgeräten kostete 1967 70 Dollar – was in heutigen Standards etwa 350 Euro wären. [Mark’s Scrapbook of Oddities & Treasures via Neatorama]

[Oliver Schwab / Andrew Liszewski]

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