Dieses Instrument spielt die Musik beliebiger Gegenstände

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Dennis Paul hat ein Instrument entwickelt, mit dessen Hilfe es möglich ist, die Form und Beschaffenheit eines Objektes zu erfassen und in Ton-Frequenzen auszugeben. Das schwer an einen Grill erinnernde Instrument kann dabei mit nahezu jedem Gegenstand bespielt werden.

Das Instrument, dem ein Prototyp aus Lego voranging, erfasst die Oberfläche des eingesetzten Objekts mit einem präzisen Laser-Entfernungsmesser und gibt die so erfassten Daten an einen Oszillator weiter, der diese in akustische Signale umwandelt. Die Technik funktioniert erstaunlich gut und absolut unabhängig von Form und Art des zu spielenden Gegenstands, das Video dürfte auch die letzten Zweifel ausräumen.

Eigentlich schade, dass Paul aus seinem Video nicht gleich einen Track gemacht hat – ich kann nicht leugnen, dass mir der Lego-Karton-Sound irgendwie gefällt. [Molly Oswaks / Johannes Geissler]

[FastCoDesign, Dennis Paul]

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  1. na ja. Dass hier “der Ton” des Objektes ausgegebn wird ist schon ziemlich weit hergeholt. Der Laser mist jediglich die Entfernung zum Objekt und durch die Drehung ergibt sich eine Endloschleife der Entfernungsdaten.
    Würde man das einfach so akustisch ausgeben käme sicher kein so grooviger sound heraus wie hier. Sondern da ist noch sehr viel Feintuning und Manipulation im Spiel. Anders gesagt, der Typ spielt einem von hand gemachten Sample ab und lässt dabei nur ein wenig der Daten aus der Lasermessung einfliesen.

    1. Blödsinn! Es wird im Video ausdrücklich erklärt und am Anfang mit der Hand demonstriert: Die Entfernung vom Laser zur Objektoberfläche bestimmt die Tonhöhe, also die Frequenz des Oszillators. (Ähnlich wie ein Theremin) Durch drehen des Objekts entsteht daher eine Melodie. Hier wird nichts manipuliert oder “getunt”, sondern es werden lediglich die Entfernungsdaten quantisiert. (sehr gut hörbar bei dem Karton) ALLE Entfernungsdaten werden umgesetzt! Es werden auch keine Samples abgespielt, die Klangerzeugung ist Sache des Oszillators. Daher ist es streng genommen auch falsch vom “Karton Sound” zu schreiben, es müsste “Karton Melodie” heißen.

  2. Dann geh mal her und setze diese periodischen Entfernungsdaten in Audio um. Du wirst sehen, dass hier ein recht uncooles und alles andere als melodischen Gesäsuel dabei rauskommt. Damit das Ganze den Beat hat wie hier im Video muss da einiges zusätzlich justiert und eingebaut werden. Somit ist es meiner Meinung nach aber auch nicht mehr der Sound des Objekts .

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