Streit um geschäftige Wikipedia-Helfer

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Wikipedia galt aufgrund der fehlenden Hürden für eine Beteiligung schon immer als anfällig für Manipulationsversuche durch Unternehmen oder Lobbygruppen. Im Fokus eines aktuellen Skandals stehen allerdings zwei Mitglieder aus dem Team der Wikipedia. Sie sollen gegen Bezahlung Inhalte von Kunden innerhalb der Enzyklopädie bevorzugt behandelt haben.

Im ersten Fall geht es um Roger Bamkin, einem hochrangigen Mitglied der englischen Wikipedia. Neben seinen Einsatz für das Online-Nachschlagewerk ist er auch als PR-Berater tätig. Beide Punkte soll er laut den aktuellen Beschuldigungen aktiv miteinander verknüpft und unter anderem einen Kunden prominent mehrfach auf der Startseite platziert haben.

Im zweiten Fall soll der in der Wikipedia-Szene ebenfalls nicht unbekannte Max Klein als Nebengeschäft über eine Firma Unternehmen Überarbeitungen ihrer Einträge angeboten haben, die zu einer besseren Platzierung in den Suchergebnissen führen.

[via: t3n.de]

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