Star Trek soll Realität werden: Nasa hält Warp-Antrieb für machbar

Enterprise

Der langehegte Traum aller Trekkies, dank Warp-Geschwindigkeit interstellare Reise zu unternehmen, könnte tatsächlich Wirklichkeit werden. Die Nasa hält den Raumschiffantrieb a la Star Trek nämlich durchaus für realisierbar.

Der Clou beim fiktionalen Warp-Antrieb, der bereits 1994 von Miguel Alcubierres konzipiert wurde, ist, dass er durch eine Krümmung der Raumzeit das Reisen mit Überlichtgeschwindigkeit ermöglicht. Bisher wurde Alcubierres Konzept aufgrund des enormen Energieaufwands allerdings als physikalische Unmöglichkeit abgetan. Auf dem 100 Year Starship Symposium berichtete der Nasa-Wissenschaftler Harold White nun von ersten Versuchen der Nasa im Bereich des Warp-Antriebs.

Das Raumschiff selbst müsse sich während der Reise in einer Blase befinden, in der das Raum-Zeit-Gefüge stabil bleibt, so der Wissenschaftler. Deshalb sollte das Schiff ungefähr in der Form eines Footballs konzipiert werden und von einem großen Ring aus exotischer Materie umgeben sein, der die Raumzeit um das Raumschiff herum krümmt. Um dem Hauptproblem des Warp-Antriebs, dem enormen Energieverbrauch, Herr zu werden, darf der Ring nicht flach, sondern muss eher in energiesparender Donut-Form konzipiert werden.

Laut White forscht die Nasa derzeit an einer Mini-Version eines Warp-Antriebs. Das Experiment sei zwar laut dem Wissenschaftler noch bescheiden, aber auf jeden Fall wert, weiter ausgebaut zu werden.

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  1. Noch ein paar jährchen dann gönnt man sich ein bisschen antimaterie als energiespeicher, dann hat auch das elektroauto ne akkulaufzeit von 20 jahren, genau wie das smartphone :D

  2. … schön,… gehen wir davon aus die bauen das Teil und auch das Energieproblem wird gelöst…
    dann haben wir einen unbezahlbaren Schrotthauen im All, den keine Sau fliegen kann…

    Stichwort: “Trägheitsdämpfer” + “Schutzschild” + “Tracktorstrahl”

    entweder es baut sich eine Warpblase auf und der raum wird komplett gekrümmt
    = das “raumschiff” bleibt stehen und das universum bewegt sich drumherum…
    wo warpen wir denn hin? haben doch keinen plan wo wir rauskommen…
    [Thematik EventHorizon]… vllt direkt in eine sonne rein… gratz

    oder die Warpblase ermöglicht das ultraschnelle, zeitsparende Reisen,…
    quasi flutscht man durch den an-gekrümmten Raum…
    dazu:
    1. die Beschleunigung hält kein Mensch aus… man wäre instant Matsch…
    2. jeder kleine Partikel donnert wie ein Geschoss auf das Schiff ein… das wird in StarTrek mit dem Schutzschild gelöst -> größere Objekte werden mittels Traktorstrahl sanft aus dem Weg geschoben…

    -> das klappt nie junge…

    [als eingefleischter Trekki hab ich nächtelang mit meinen Kumpels die Technik "studiert" und diskutiert...]

    Die Nasa sprengt wohl eher bei den ersten Versuchen mit Materie + Antimaterie den halben Planeten weg…

    1. soso, nächtelang studiert also, und dann
      Traktorstrahl -> Abschleppseil,
      mit Deflektor -> Ablenken von Objekten verwechseln.

      Freu Dich doch mal lieber, dass es Menschen mit Träumen und Fantasie gibt, die sich nicht von dem sogenannten Unmöglichen abschrecken lassen.

      so long,
      namo

    2. Ich muss zugeben, ich habe keinen PhD in spezieller Relativitätstheorie, aber soweit ich das Gebiet überblicke, verstehe ich deine Argumentation nicht komplett:

      Zu allererst mal: Wenn es auf dieser Welt ein paar sehr viel intelligentere Menschen als mich und (nichts für ungut) dich gibt, die es wirklich schaffen einen Warp-Antrieb zu entwickeln, dann wird es auch beim besten Willen Menschen geben, die es schaffen Sonden oder gar Raumschiffe zu steuern.

      Wo kommen wir hin? Zeitdiletation und Längenkontraktion haben wir bereits im 10.Klass-Physikkurs von letztem Jahr berechnen, und wenn ich das richtig verstanden habe, macht dieser Warp-Antrieb doch nichts anderes außer den Raum “um das Raumschiff herum” zu krümmen. Mit diesem Mitteln müsste es doch möglich sein, ein Ziel zu errechnen, oder?

      Welche Beschleunigung? Die Raumzeit krümmt sich doch nur UM das Objekt, nicht das Objekt selbst. Wenn man zwei Uhren hätte, eine an einem unbeteiligten Beobachter, eine im Raumschiff, dann müssten sie nach Ankunft am Zielort die gleiche Zeit anzeigen, sofern der Beobachter nicht durch das Raumschiff beeinflusst worden ist.

      Und mit der “Das-klappt-doch-nie”-Einstellung wären wir heute wsl noch nicht mal auf dem Mond ;)

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