Weg mit der Zahnbürste – bald gibt es künstlichen Zahnschmelz

Will man seine Zähne glänzend weiß haben, ist es besonders wichtig, den Zahnschmelz zu schützen. Sobald diese Schutzschicht fort ist, werden die Zähne empfindlicher und es gibt keinen Weg zurück… bisher. Ein neu entwickeltes Material könnte als undurchdringbarer Schutzschild die Beißerchen bedecken.

Hydroxyapatit wurde schon vorher für Knochen- und Zahnreparaturen verwendet, ist aber nicht besonders flexibel und darum schwer an Zähnen anzubringen. Japanische Forscher haben nun einen Weg gefunden, dass Material gefügiger zu machen. Als nur 0,004 Millimeter dicke und unsichtbare Barriere kann es nun um die Zähne gelegt werden.

Die Nutzen sind vielseitig. Neben der Möglichkeit, den Zahnschmelz zu reparieren, kann er gleich vorbeugend vor Gift und Zucker geschützt werden. Und obwohl das bisherige Testmaterial durchsichtig war, könnte der neue Zahnschmelz auch in strahlendem Weiß kommen. Es müssen immer noch einige Tests gemacht werden, eine Einführung in die kosmische Zahnmedizin soll aber in drei Jahren möglich sein. [AFP via Medical Daily]

Foto: Olga Miltsova/Shutterstock

[Oliver Schwab / Eric Limer]

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4 Antworten auf Weg mit der Zahnbürste – bald gibt es künstlichen Zahnschmelz

  1. JoergHH 18 Sep 2012, 11:21

    Hydroxyapatit wird bereits in einigen Zahncremes verwendet. Allerdings mit zweifelhafter Wirkung. Näheres siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Hydroxylapatit#Verwendung

    Ich bin ein bischen enttäuscht, dass diese nicht unwesentlichen Informationen nicht in den Artikel eingeflossen sind. Nunja …

  2. Dentalist 18 Sep 2012, 11:26

    “eine Einführung in die *kosmische* Zahnmedizin soll aber in drei Jahren möglich sein”

    Verdammt, wann kommt das denn dann bei uns in die terrestrischen Zanharztpraxen?

    • JoergHH 19 Sep 2012, 12:07

      “Zanharztpraxen” sind aber eher selten … :-p

  3. Zahnia 02 Dez 2012, 18:48

    hilft auch nicht gegen schiefe zähne :(((