Weg mit der Zahnbürste – bald gibt es künstlichen Zahnschmelz

Zahnschmelz

Will man seine Zähne glänzend weiß haben, ist es besonders wichtig, den Zahnschmelz zu schützen. Sobald diese Schutzschicht fort ist, werden die Zähne empfindlicher und es gibt keinen Weg zurück… bisher. Ein neu entwickeltes Material könnte als undurchdringbarer Schutzschild die Beißerchen bedecken.

Hydroxyapatit wurde schon vorher für Knochen- und Zahnreparaturen verwendet, ist aber nicht besonders flexibel und darum schwer an Zähnen anzubringen. Japanische Forscher haben nun einen Weg gefunden, dass Material gefügiger zu machen. Als nur 0,004 Millimeter dicke und unsichtbare Barriere kann es nun um die Zähne gelegt werden.

Die Nutzen sind vielseitig. Neben der Möglichkeit, den Zahnschmelz zu reparieren, kann er gleich vorbeugend vor Gift und Zucker geschützt werden. Und obwohl das bisherige Testmaterial durchsichtig war, könnte der neue Zahnschmelz auch in strahlendem Weiß kommen. Es müssen immer noch einige Tests gemacht werden, eine Einführung in die kosmische Zahnmedizin soll aber in drei Jahren möglich sein. [AFP via Medical Daily]

Foto: Olga Miltsova/Shutterstock

[Oliver Schwab / Eric Limer]

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  1. “eine Einführung in die *kosmische* Zahnmedizin soll aber in drei Jahren möglich sein”

    Verdammt, wann kommt das denn dann bei uns in die terrestrischen Zanharztpraxen?

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