Akkus: Die besten tragbaren Powerpacks für unterwegs

Jeder hat es schon einmal erlebt: Der Akkustand des Smartphones geht zur Neige – und es gibt keine Steckdose weit und breit. Auch andere Gadgets wie GPS-Empfänger, E-Books und vieles mehr will man unterwegs aufladen, wenn ihnen der Saft ausgeht. Wir stellen drei Powerpacks vor, mit denen man die Akkus der Gadgets notfallmäßig neu füllen kann.

Die kleinen Powerpacks sind nichts anderes als Akkus, die über USB geladen werden können. Ebenfalls über USB laden sie dann im Notfall eure Smartphones, Tablets, GPS-Empfänger, Kameras und vieles mehr wieder auf. Letzteres klappt leider nicht bei allen Digitalkameras sondern nur bei denen, die über USB geladen werden. Dazu zählt ganz aktuell zum Beispiel Sonys Cybershot RX100, die bei unseren Kollegen von Cnet gut abgeschnitten hat.

So haben wir die Geräte ausprobiert:

Wir haben die Notfallakkus mit unseren Gadgets verbunden – einem iPhone 4, einem Samsung Galaxy S3 und einem iPad. Dann haben wird geprüft, wie lang es dauerte, sie mit den Akkupacks wieder aufzuladen und dann den Akkustand gemessen.

3. Platz: Duracell Powerhouse USB Charger

Das Duracell-Gerät ist etwas schwach auf der Brust. Als wir das iPhone 4 damit aufluden, lief es danach eine Stunde und 10 Minuten. Wir stecken den Akku bei 45 Prozent Ladezustand an und er hörte auf zu laden, als das iPhone bei 80 Prozent stand. Das erneute Aufladen des Duracell Powerhouse USB Chargers dauerte geschlagene drei Stunden. Mit Tablets arbeitet das Gerät nicht zusammen. Es ist mit einem USB- und einem Mini-USB-Anschluss ausgestattet, kann aber jeweils nur über einen Anschluss Strom abgegeben.

Duracell Powerhouse USB

Akku: 2000mAh

Größe: 6,35 x 8,38 x 1,9 cm

Gewicht: 35 Gramm

Anschlüsse: USB, microUSB

Preis: 35 Euro

Gizrank:2

2. Platz Mophie Juice Pack Powerstation Mini

Das kleine schwarze Gehäuse der Mophie Juice Pack Powerstation Mini sieht gut aus – aber mit 195 Gramm kein Leichtgewicht. Der Akku passt jedoch gut in eine kleine Tasche und hält etwas länger durch als das kleine Durcacell-Gerät.

Wenn man es an ein Samsung S3 mit 24 Prozent Akku-Stand anschließt, schafft das Juicepack das Smartphone auf 54 Prozent aufzuladen. Das dauert leider zwei Stunden. Das Mophie muss danach eine Stunde geladen werden. Auch das Juice Pack funktioniert mit Tablets nicht. Es kann zwar etwas schneller geladen werden als das Duracell, ist aber deutlich schwerer. Wer Sorge hat, dass zum Beispiel sein Telefon nicht den ganzen Tag über durchhält, ist mit dem Gerät gut bedient. Leider ist es in Deutschland etwas schwer zu bekommen.

Mophie Juice Pack

Akku: 2500 mAh

Anschlüsse: 1 USB, 1 microUSB

Preis: 60 Euro

Gizrank: 3

1. Platz HyperJuice Plug

Das HyperJuice Plug ist eigentlich das einzige Gerät, dass alle Wunsche erfüllt. Der Vergleich zu den kleinen Alternativen ist fast etwas unfair. Das HyperJuice Plug ist deutlich leistungsfähiger, widerstandsfähiger aber auch erheblich teurer als die Konkurrenz.

Wer längere Zeit abseits einer Steckdose dafür sorgen will, dass dem Telefon oder Tablet der Saft nicht ausgeht, der sollte sich das HyperJuice Plug besorgen. Das Gerät kann ein iPhone und ein iPad parallel laden und beide aufladen, ohne dass dem Notakku der Saft ausgeht. Der Hersteller behauptet, man könne ein iPhone 11 Mal aufladen, bis der Akku leer ist. In etwas über einer Stunde lud das Akkupack das iPhone von 29 Prozent auf 100 Prozent auf. Parallel dazu wurde das iPad aufgeladen, dass von 39 auf 100 Prozent geladen wurde – das dauerte eineinhalb Stunden. Und das HyperJuice Plug war noch nicht leer.

Der Nachteil soll natürlich nicht verschwiegen werden: Das HyperJuice Plug ist deutlich größer, schwerer und teurer als die beiden anderen Notakkus. Und es dauert geschlagene 12 Stunden, bis es wieder vollständig aufgeladen ist.

HyperJuice Plug

Akku: 15.600 mAh

Größe: 155 x 88 x 20 mm

Gewicht: 453 Gramm

Ports: 2 USB

Preis: 110 Euro

Gizrank: 4

[Leslie Horn / Andreas Donath]

Das könnte Dich auch interessieren

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

(*)

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

4 Antworten auf Akkus: Die besten tragbaren Powerpacks für unterwegs

  1. user999@web.de 17 Sep 2012, 7:23

    Jawoll Gizmodo, und morgen vergeleichen wir dann die Kapazität von 10 Stck. AAA Zellen mit einer 80 Ah Autobatterie !!!

  2. blublor 17 Sep 2012, 9:46

    Es ist auch immer hilfreich, jedes Powerpack mit einem anderen Handy zu testen. Damit ist der Test sehr aussagekräftig !

  3. Stefan 07 Sep 2013, 18:44

    Hallo,
    vielen Dank für den Test;
    eine Frage zum HyperJuice Plug: ich finde im Netz nur die US Version, wo könnte man denn den Plug in einer Euro Version beziehen.

    Vielen Dank,
    Grüsse,

    S

  4. Danosch 23 Okt 2013, 18:13

    Bin echt über das Hyper Juice Plug – Akku Pack erstaunt. Hätte bei der Größe ehrlich gesagt keine 15.000 mAh erwartet und die abgegebene Leistung scheint ja auch extrem gut zu sein. Die Ladezeit für das Akku Pack von 12 Stunden gibst du hier beinahe schon als Nachteil an. Ich für meinen Teil erinnere mich noch gut an die alten Handys bei denen es bei einem wesentlich “kleineren” Akku beinahe genau so lange gedauert hat. :D