Renault schenkt dem Papst ein Elektroauto-Papamobil

Renault hat Papst Benedict XVI ein besonders umweltfreundliches Geschenk gemacht. Ein Papamobil mit rein elektrischem Antrieb, das exklusiv für die Zwecke des Heiligen Vaters konstruiert wurde.

Die Basis für das E-Papamobil bildet der Kangoo Maxi Z.E. Renault hat es zusammen mit dem französischen Karosseriebauer Gruau umgerüstet. Für das Corps of Gendarmerie des Vatikanstaats spendete Renault übrigens noch ein weiteres Elektroauto.

Das eigentliche E-Papamobil, mit dem der Papst zu seiner Sommerresidenz in Castel Gandolfo fahren wird, ist ganz in Weiß gehalten und trägt das päpstliche Wappen an seinen Türen.

Das Fahrzeug ist 4,6 Meter lang und 1,8 Meter breit. Es wird von einem 44 kW-Elektromotor angetrieben. Für die Stromversorgung sorgt ein Lithium-Ionen-Akku, der für eine Reichweite von 170 Kilometern ausreichen soll. Wie schnell das Fahrzeug ist und wie lange das Aufladen dauert, verriet Renault jedoch nicht.

Das zweite Elektroauto, dass allerdings in Blau gehalten ist und einen weiß-gelben Strich auf den Seiten zeigt, ist für das Sicherheitspersonal des Papstes gedacht. Beide Fahrzeuge wurden zusammen mit dem französischen Karosseriebauer Grueau gebaut und bieten bis zu vier Personen Platz. Neben zwei besonders komfortablen Rücksitzen gibt es ein sich weit öffnendes Dach, entfernbare Seitenfenster sowie Türen, deren Scharniere hinten statt forne sitzen. Eine kleine Stufe klappt automatisch aus, um das Betreten des geräumigen Fahrzeugs zu erleichtern.

Die beiden Fahrzeuge sollen die Bemühungen des Heiligen Stuhls unterstreichen, etwas für die Umwelt zu tun. Der Papst hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass eine nachhaltige Entwicklung zum Schutz der Schöpfung unumgänglich sei.

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10 Antworten auf Renault schenkt dem Papst ein Elektroauto-Papamobil

  1. Hoarst 11 Sep 2012, 9:35

    schöne i*****…steckt der kirche doch noch mehr geld in den a****

    • hmmmm 11 Sep 2012, 10:41

      Ich glaube Renault geht es weniger darum die Kirche zu Unterstützen als eine Lohnende Werbeaktion auf die Beine zu stellen. Die Kosten die sie dafür ausgeben kriegen sie in einer vielfachen Version wieder rein.

      • Hoarst 11 Sep 2012, 11:30

        das es ne promoaktion ist, ist schon klar…

  2. daolk 11 Sep 2012, 11:27

    Und wo bitte ist der Kindersitz?! Tztztz… einfach unverantwortlich….

  3. stk 11 Sep 2012, 11:31

    ein sehr angemessenes Geschenk. Optisch und funktional irgendwo zwischen Rollstuhl und Leichenwagen …

  4. Grün 11 Sep 2012, 13:20

    Na zumindest bemüht sich ein Hersteller diesbezüglich massiv das Elektroauto voran zu treiben.
    Leider sind unsere deutschen Hersteller diesbezüglich nicht gerade sehr aktiv.
    Außer einige Konzeptstudien oder quasi unbezahlbare Nischenfahrzeuge, nicht wirklich effektive Fahrzeuge, haben die Deutschen ja bisher nicht zustande gebracht…
    Bzw. wollten es nicht wirklich… ;-)
    Solange hier in D die PS Boliden (>150) die Mehrheit bilden wird man dies auch nicht vorantreiben.
    Ein E-Serienfahrzeug (kein Umbau) wird wohl noch etwas auf sich warten lassen.
    Da sind uns viele ausländische Firmen weit voraus.
    Bin mal gespannt ob man dann nicht den richtigen Zeitpunkt verpassen wird um um zu Satteln.

    • S13gfried 11 Sep 2012, 15:10

      Da geb ich dir im prinzip recht,

      aber bedenke bitte, das Elektroautos wie es sie derzeit gibt weder Umweltschonender, noch effizienter sind als ein moderner (deutscher) Dieselmotor.
      Was viele Leute vergessen ist, dass auch der Strom bei uns zum Großteil aus fossilen Energieträgern gewonnen wird. Daraus wird dann meist Wärme (+Verluste) dann mechanische Energie (+Verluste) dann elektr. Energie (+Verluste) und das ganz muss auch noch Kilometerweit übertragen werden und mehrfach transformiert werden (ebenso alles Verluste)…

      Billiger ist so ein Stromkilometer auch nicht, da u.a. die Anschaffungskosten viel zu hoch sind und die nötige Effizienz fehlt. Daher gibt es NOCH keinen vernünftigen Grund für eine Massenanfertigung für Elektroautos. Zumal das deutsche Übertragungs- und Verteilnetz und auch das Niederspannungsnetz dafür nicht ausgelegt sind….
      in 15-25 Jahren kann das anders aussehen, aber bis dahin reichen Prototypen. Besser als unausgereifte, überteuerte und übersubventionierte französische Elektromobile

      • Marco 11 Sep 2012, 15:52

        Und wenn man sich anschaut, wie die Batterien, bzw. mit welchem Aufwand diese produziert werden, dann wird das Ganze noch unsinniger.

  5. Smurfvader 11 Sep 2012, 13:33

    Elektrizität? Beim Papst?
    Das ist doch auch so ein Teufelskram wie Kondome oder die Verhütungspille.
    Die Fortbewegungsmittel des Papstes sollten dem Sinn der Kirche für den Fortschritt angepasst werden. zB Pferdekutschen wären bereits möglich. Allerdings ohne Luftbereifung!